Softwarehersteller profitiert vom Auslandsgeschäft

Nemetschek startet mit Umsatzsprung ins Jahr

30. April 2014
Der Softwarehersteller Nemetschek hat zu Jahresbeginn von einem florierenden Auslandsgeschäft profitiert. Der Umsatz des Herstellers von Planungssoftware für Architekten zog im ersten Quartal um ein Sechstel auf 51 Millionen Euro an, wie das TecDax-Unternehmen mitteilte.

Der Nettogewinn stieg um gut 37 Prozent auf 7,5 Millionen Euro, vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) blieb mit 13,2 Millionen Euro gut 22 Prozent mehr übrig als vor einem Jahr.

Getragen wurde das Wachstum vor allem vom Ausland. Das Unternehmen erzielt mehr als die Hälfte seiner Erlöse außerhalb Deutschlands. "Wachstumsregionen waren unter anderem Asien - insbesondere Japan - sowie Nord- und Lateinamerika", sagte Vorstandssprecher Patrik Heider. Ein deutliches Plus gab es auch bei Software-Lizenzen, die in der Branche einträgliche Serviceverträge nach sich ziehen.

Das Management sieht sich auf gutem Weg, die Jahresziele zu erreichen. Der Umsatz soll mit einem Anstieg von 11 bis 14 Prozent in einer Spanne von 207 bis 2012 Millionen Euro landen, die Ebitda-Marge zwischen 23 und 25 Prozent liegen. In den ersten drei Monaten lag sie mit 25,8 Prozent bereits darüber. (dpa/tö)

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