Cloud Computing

Netzinfrastruktur an Bedarf anpassen

06. September 2011
Von Elke Senger-Wiechers
Unternehmen, die die Möglichkeiten von Cloud-Services voll ausschöpfen wollen, benötigen eine entsprechend leistungsstarke Netzinfrastruktur. Nur knapp die Hälfte wollen die aber künftig an die Erfordernisse anpassen.
Foto: AXA

Flexibel und schnell skalierbar - das sind nur zwei der vielen Vorteile, die die Anwender von Cloud-Services zu spüren bekommen sollen. Unternehmen, die das Potenzial von Cloud Computing in Public, Private oder hybriden Cloud-Lösungen ausschöpfen wollen, benötigen aber eine entsprechende Netzinfrastruktur, die explizit darauf ausgerichtet ist - urteilt Easynet Global Services anlässlich einer aktuellen Umfrage unter 800 CIOs und IT-Verantwortlichen in Europa. Nur wenn das Zusammenspiel zwischen Netzwerk und Cloud-Plattform richtig abgestimmt sei, ließen sich auch die Vorteile des Cloud Computing optimal nutzen.

"Auch wenn es viel Anbieter suggerieren: Cloud Computing ist keine Plug-and-Play-Lösung, die man einfach vorhandenen Systemen überstülpen kann", erklärt Diethelm Siebuhr, Geschäftsführer Central Europe von Easynet Global Services. "Um zu verhindern, dass Cloud Computing gleich am nächsten Engpass stecken bleibt, müssen Unternehmen ein ganzheitliches Konzept aufbauen, in der die eigenen Netze genau auf die Anforderungen der Cloud abgestimmt sind." Wie die europaweite Umfrage des britischen Marktforschungsunternehmens Vanson Bourne ergab, machten sich aber lediglich 20 Prozent der befragten IT-Executives beim Schritt in die Cloud hinsichtlich der Leistungsfähigkeit der eigenen Netze Gedanken. Weniger als die Hälfte (43 Prozent) sieht den Bedarf, die Netze auszubauen, etwas mehr als die Hälfte (57 Prozent) meint, für den Einstieg ins Cloud Computing seien keine weiteren Investitionen erforderlich.