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Neu nominiert: Der Henkel-CIO

04. August 2011
Riem Sarsam ist IDG-Redakteurin und leitet verantwortlich das CIO Leadership Excellence Program (LEP), eine exklusive Fortbildung für IT-Manager, gemeinsam veranstaltet von CIO und der WHU – Otto Beisheim School of Management .
Peter Wroblowski wird als "CIO der Dekade" vorgeschlagen. Seit 2007 führt er die IT von Henkel. Entscheiden Sie mit und machen Sie weitere Vorschläge.

Am 29. September feiert das CIO-Magazin seinen zehnten Geburtstag. An diesem Gala-Abend ehrt die Community den CIO der Dekade. Bei diesem Titel geht es vor allem um die Langzeitwirkung. Keine Fachjury, sondern Vertreter der CIO-Community entscheiden. Ausschlaggebend werden die folgenden vier Kriterien sein: 1. Wertbeitrag der IT, 2. Überzeugungsstärke im Unternehmen, 3. Internationale Ausrichtung sowie 4. Strahlkraft in die Gesellschaft.

Henkel-CIO Peter Wroblowski auf den Hamburger IT-Strategietagen 2010.
Henkel-CIO Peter Wroblowski auf den Hamburger IT-Strategietagen 2010.
Foto: Joachim Wendler

Er sagt, was er meint, und er will hören, was andere denken. Henkel-CIO Peter Wroblowski darf sicherlich zu den geradlinigen Vertretern seiner Spezies gezählt werden. Nicht zu verwechseln mit Rechthaberei. Denn auch das ist eine seiner Stärken: Wroblowski akzeptiert Fehler und gesteht sie sich ein.

Vor gut vier Jahren übernahm er die IT-Verantwortung beim Konsumgüterkonzern Henkel. Er löste Peter Hinzmann ab, der sich Ende 2006 in den Ruhestand verabschiedete. Wroblowski kam, sah und räumte auf. Mehr als zwei Jahre war er beispielsweise mit der KonsolidierungKonsolidierung der IT-Lieferanten beschäftigt. Ein Projekt, dass dem Konzern nicht nur ordentliche Einsparungen bescherte, sondern dem CIO auch wieder eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Dienstleistern erlaubte. "Ich kann nicht mit 120 Dienstleistern reden", sagt er. Alles zu Konsolidierung auf CIO.de

Daneben hat der promovierte Informatiker sich auch an das Thema Prozessverbesserungen gewagt. Nach dem Motto "Wer, wenn nicht die IT" will er seinen Bereich auch als Prozessberater etablieren. Auch hier geht es nicht allein um Kosten, sondern um Plausibilität.

Peter Wroblowski schließt 1984 sein Informatik-Studium an der Universität Dresden mit dem Diplom ab und setzt später noch die Promotion obendrauf. Dass er einmal im Bereich Informationstechnologie arbeiten würde, stand für ihn schon als Jugendlicher außer Frage. Bereits als Schüler experimentierte er mit elektronischen Bauteilen, ätzte Platinen und Transistoren oder lötete Kondensatoren und Widerstände.

Solche Handarbeiten sind schon längt passé: 1997 wird Wroblowski europäischer IT-Chef beim Baustoffspezialisten Lafarge Braas Roofing. 2001 wechselt er als CIO zum Mischkonzern Linde.

Mehr über Peter Wroblowski und die IT bei Henkel:
Gerne unterwegs - Peter Wroblowski bei Linde
Nur noch drei statt 120 Lieferanten
Die IT-Prozess-Strategie von Henkel

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