XP-Usern droht Neuinstallation

Neue geheime Einblicke in Windows 7

26. August 2009
Von Nicolas Zeitler
Windows 7 fordert viel weniger Ressourcen als sein Vorgänger und nervt seltener mit System-Mitteilungen. Neue Bibliotheksfunktionen erleichtern die Datei-Verwaltung. Die XP-Migration wie der Datenaustausch im Netzwerk wirken dagegen nicht durchdacht.
Windows 7 kommt im Herbst auf den Markt.
Windows 7 kommt im Herbst auf den Markt.
Foto: Microsoft

Schon vor dem offiziellen Verkaufsstart von Windows 7 am 22. Oktober hat das Zeitalter des neuen Microsoft-Betriebssystems begonnen. Die Software-Hersteller aus Redmond haben bereits die zur Veröffentlichung bestimmte Version (Release To Manufacturing, RTM) an große Firmen ausgeliefert, die Windows mit einer Volumen-Lizenz nutzen. Außerdem arbeiten schon heute Fachleute mit Windows 7, die zum Kreis der Technet-Mitglieder von MicrosoftMicrosoft gehören. Alles zu Microsoft auf CIO.de

"Windows 7 kommt einem vor wie ein Anti-Vista", urteilt Harry McCracken, der es für unsere US-Schwesterpublikation PC World getestet hat. Anders als sein Vorgänger versuche das neue System nicht, den Nutzer mit schillernden optischen Effekten zu blenden. Mit dem Wegfall von Funktionen wie der Photo-Galerie oder dem Movie Maker habe Windows 7 sogar weniger Funktionen als Vista.

Doch gerade die Schlichtheit mache viel vom Reiz des neuen Betriebssystems aus, schreibt McCracken. Anders als seine Vorgänger sei Windows 7 so angelegt, dass der Anwender sich wenig direkt damit befassen müsse und Raum habe, seine eigentlichen Aufgaben zu erledigen. Seit Windows 2000 sei er nicht mehr so begeistert von einem Microsoft-Betriebssystem gewesen, resümiert McCracken - nicht, ohne auch einige Schwachpunkte aufzuzählen.

Die Pluspunkte von Windows 7

Als eines der größten Mankos von Windows Vista sieht McCracken darin, dass die Aero-Oberfläche die Ressourcen vieler PCs überlastet habe - sogar die von Rechnern, die ausdrücklich als Vista-fit beschrieben wurden. Nach ersten Tests im Labor von PC World sieht es danach aus, als ob ähnliches mit Windows 7 nicht blühe. Das Betriebssystem scheint schlank genug, um auf allen derzeit erhältlichen Rechnern zu laufen, sogar auf Netbooks.