Recruitment Outsourcing

Neue Strategien gegen Fachkräftemangel

09. März 2011
Hartmut Lüerßen ist Partner der Lünendonk GmbH. Die Marktanalyse- und Beratungsschwerpunkte von Hartmut Lüerßen sind Digitalisierung, Trends in der IT-Beratung sowie IT-Service, Engineering Services und Personaldienstleistungen.
Externe Dienstleister übernehmen Teile des Rekrutierungsprozesses wie Stellenmarketing, Bewerbermanagement und Assessments. Ein stark diskutierter Trend, meint Hartmut Lüerßen von Lünendonk.
Hartmut Lüerßen ist Partner bei der Lünendonk GmbH.
Hartmut Lüerßen ist Partner bei der Lünendonk GmbH.
Foto: Lünendonk GmbH

Es wird wieder eingestellt. Viele Unternehmen in Deutschland blicken zuversichtlich in die wirtschaftliche Zukunft und werben um neue Mitarbeiter. Das ist eine gute Nachricht. Die Zahl sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter liegt bereits Anfang 2011 über dem Niveau vor Beginn der Krise. Als Folge daraus wird es inzwischen wieder schwerer, zur gewünschten Zeit die richtigen Mitarbeiter in ausreichender Zahl zu finden. Das ist keine gute Nachricht.

Wie gehen Unternehmen mit dieser Situation um, wenn die ehemals bewährten Methoden wie Zeitungsanzeigen oder sogar Online-Anzeigen nicht die gesuchten Profile liefern und Produktionsengpässe drohen oder wichtige ProjekteProjekte verzögert werden? Mehr Anstrengung allein bedeutet bei den strukturellen Veränderungen in der Bewerberlandschaft keine Lösung. Alles zu Projekte auf CIO.de

IT wird Prozessbetreiber für Personalstrategie

Vieles deutet darauf hin, dass Unternehmen ihre Rekrutierungsstrategie und Personalplanung überdenken und neu ausrichten müssen. Attraktivität als Arbeitgeber, effiziente Rekrutierungsprozesse ohne digitale Brüche sowie eine Neubewertung der Kernkompetenzen im Personalbereichstehen dabei im Fokus. Die IT kann hier als Prozessbetreiber im Dialog wichtige Impulse geben.

In der Krise hat sich gezeigt, wie wichtig es für die Unternehmen ist, Flexibilitätsreserven aufzubauen. Dabei haben sich beispielsweise das Kurzarbeitergeld, Zeitarbeit sowie die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern als wichtige Flexibilisierungsinstrumente bewährt. In der IT wurden Projekte gestoppt und Konditionen mit externen Partnern neu verhandelt.

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