Von Bitkom und DIN

Neuer Leitfaden zu IT-Sicherheitsstandards

05. März 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Bei Bitkom ist ein Kompass zu IT-Sicherheitsstandards in einer aktualisierten Auflage erschienen. CIOs können hier überprüfen, ob sie für ihre IT-Systeme die richtigen Standards nutzen.

Der Hightech-Verband Bitkom und das "DIN Deutsches Institut für Normung e.V." haben in einer gemeinsamen Veröffentlichung die verschiedenen Standards für IT-Sicherheit dargestellt und bewertet. Sie soll Geschäftsführern und CIOs eine Orientierung dabei geben, das für ihr Unternehmen geeignete Sicherheitsniveau zu finden.

Standards für die IT-Sicherheit.
Standards für die IT-Sicherheit.

"IT-Sicherheitsstandards verbessern das Sicherheitsniveau im Unternehmen und orientieren sich dabei am Stand der Technik und Wissenschaft", sagt Bitkom-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf. Beachten Unternehmen Standards, dann beachten sie gleichzeitig das Bundesdatenschutzgesetz. Ein weiterer Vorteil: Durch methodische Vereinheitlichung lassen sich Ressourcen sparen und Kosten senken.

Der Leitfaden ermöglicht Unternehmen, ihre eigenen IT-Systeme zu überprüfen und an die gängigen Standards anzupassen. Er richtet sich besonders an Mittelständler. Die Begründung der Herausgeber dafür lautet, dass Großunternehmen bereits in wachsendem Maße mit Standards arbeiten.

Der Kompass klassifiziert bekannte Standards. Mit einer ausführlichen Tabelle können Leser herausfinden, welche Standards für sie welche Relevanz haben. Außerdem enthält der Kompass ausgewählte Gesetze und Vorschriften rund um IT-Sicherheit, neben dem BDSG beispielsweise Basel II und Sox.

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