IPTV

Neuer Prototyp für interaktives Fernsehen

12. August 2008
Holger Eriksdotter ist freier Journalist in Hamburg.
Zum Start der Olympischen Spiele in Peking stellt Pixelpark den Prototypen eines neuen, interaktivem TV-Angebots vor. Er wurde im Rahmen des EU-Projekts "LIVE Staging of Media Events“ entwickelt, basiert auf der Silverlight-Technologie von Microsoft und ist Plattform- und Browser-unabhängig.

Das neue TV-Format erlaubt es, Live-Übertragungen mit Zusatzkanälen zu verknüpfen, Zusatzmaterialien bereitzustellen sowie in Echtzeit auf Zuschauerwünsche zu reagieren. Die Interaktivität wird dadurch realisiert, dass der Zuschauer aktiv - etwa über Umfragen und Votings -, passiv über die Auswahl der entsprechenden Kanäle, ein laufendes Feedback an den Regisseur der Fernsehübertragung geben kann.

Eine Live-Übertragung kann durch parallele, zahlenmäßig nahezu unbegrenzte Zusatzkanäle sowie Videos, Artikel, Galerien und weitere, zur Sendung passende Features vervollständigt werden. "Eine Live-Sendung mit den Vorzügen des interaktiven Fernsehens ausstatten zu können, ist ein großer Schritt in der Weiterentwicklung von IPTV“, sagt Roland Westermaier, Director Research & Development der Pixelpark AG.

Der Prototyp basiert auf der Plattform- und Browser-unabhängigen Webpräsentationstechnologie Silverlight 2.0 von Microsoft. „LIVE Staging of Media Events“ ist ein integriertes Projekt der Europäischen Union, das im Januar 2006 startete. Im LIVE-Konsortium arbeiten neun europäische Forschungseinrichtungen und Unternehmen gemeinsam, darunter das Fraunhofer IAIS, die Fachhochschule Köln und der ORF.

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