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Microsoft Dynamics

Neues CRM-System in virtualisierter Umgebung

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Frankfurt-Trust, die Fondsgesellschaft der BHF-Bank, hat ein neues Customer Relationship Management eingeführt. Hauptschwierigkeit waren rechtliche Aspekte.
Huptsitz der BHF-Bank Aktiengesellschaft ist Frankfurt am Main.
Huptsitz der BHF-Bank Aktiengesellschaft ist Frankfurt am Main.
Foto: BHF-Bank Aktiengesellschaft

E-Mails, Telefonate und Termine - die Frankfurt-Trust wollte Informationen aus verschiedenen Kanälen besser managen und entschied sich für die Lösung MicrosoftMicrosoft Dynamics CRMCRM. Unterstützung holte sich die Tochter der Privatbank BHF-Bank Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt vom Kronberger Dienstleister Avanade. Alles zu CRM auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Der Dienstleister installierte die Lösung in eine bereits bestehende Virtualisierungsumgebung. Zudem wurden ein Webserver und ein SQL-Datenbankserver aufgesetzt. Um bestehende Datenquellen möglichst nahtlos in das Gesamtsystem zu integrieren, setzt Avanade auf Scribe als Importschnittstelle.

Dabei musste eine Besonderheit aus der Firmengeschichte der Frankfurt-Trust beachtet werden: Die BHF-Tochter nutzt dieselbe IT-Infrastruktur wie die Frankfurter Fondsbank. Diese hat ihren Ursprung in der Anteilkontoführung der Frankfurt-Trust und wurde 2009 von der Fondsgesellschaft Fidelity International übernommen.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) fordert nun, dass die individuellen Systeme innerhalb der immer noch gemeinsam genutzten IT-Infrastruktur getrennt werden. Weil die neue CRM-Lösung mandantenfähig ist, setzte Avanade eine unternehmensinterne Firewall um, die die BaFin-konforme Trennung der Geschäfte sicherstellen soll.