Web-2.0-Technologien im Unternehmen

Nicht blockieren, sicherer machen

22. April 2008
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Web-2.0-Technologien wie Mashups, Ajax und andere sind bereits rege in Gebrauch. Unternehmen sollten sich diesem Trend nicht entziehen und den Zugang zum globalen Web 2.0-Ökosystem unterbinden. Lassen sie den Gebrauch dieser Technologien zu, profitieren sie durch ein mehr an Kreativität und realisieren geschäftlichen Nutzen. Voraussetzung dafür ist ein sicherer Zugang und Umgang mit diesen Technologien, so das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner.
Beim Einsatz von Web-2.0-Technologien müssen Geschäftschancen und Sicherheitsrisiken gegeneinander abgeglichen werden.
Beim Einsatz von Web-2.0-Technologien müssen Geschäftschancen und Sicherheitsrisiken gegeneinander abgeglichen werden.
Foto: Gartner

Web-2.0-Technologien wie Ajax, Mashups führen zu neuen Formen des Informations-Austauschs. Über Wikis, Blogs, virtuelle Projekt- und Collaboration-Räume sowie Video-Konferenzen lässt sich Mitarbeiterwissen noch besser nutzen und deren Produktivität merklich steigern.

Einsatz von Web 2.0 nimmt zu

Mithilfe von Web-2.0-Technologien können Geschäftsanwendungen deutlich benutzerfreundlicher gestaltet werden. Zum Beispiel erhalten Anwender auf diese Weise individuell und flexibel anpassbare Oberflächen, die sich an ihren individuellen Erfordernissen orientieren. Hinzu kommt eine verstärkte Nutzung von Web Services für den Aufbau service-orientierter Architekturen (SOA).

Laut einer Umfrage der Marktforscher unter 1.500 CIOs weltweit planen die Hälfte der Befragten, im Jahr 2008 erstmals in das Web 2.0 zu investieren. Zudem können selbst ungeübte Anwender nun einfache Web-Anwendungen rasch aufbauen und nutzen.

Öffnung birgt Risiken

Allerdings birgt eine verstärkte Nutzung von Web-Technologien und damit die "Öffnung" der Unternehmens-IT auch potenzielle Sicherheitsrisiken. Das beeinflusst auch Fragen der IT-Sicherheit nachhaltig. Hierfür sind im Wesentlichen drei Aspekte verantwortlich.

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