Handy-Sparte

Nokia: Deal mit Microsoft verzögert sich

24. März 2014
Microsoft arbeitet schon seit vergangenem September an der Übernahme der Handy-Sparte von Nokia. Jetzt dauert es noch mindestens einen Monat länger als geplant.

Der Verkauf von Nokias Handy-Geschäft an MicrosoftMicrosoft verzögert sich. Der Deal solle nun im April abgeschlossen werden, teilten Nokia und Microsoft am Montag mit. Ursprünglich sollte das Geschäft im ersten Quartal über die Bühne gehen. Grund für die Verzögerung seien noch ausstehende Freigaben von Wettbewerbshütern aus Asien, hieß es. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Die Behörden in China untersuchten den Deal noch, berichtete unter anderem die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Rivalen wie Samsung und Huawei hätten sich dort besorgt gezeigt, dass die Übernahme Patentlizenzen verteuern könne. Nokia und Microsoft zeigten sich beide zuversichtlich, bald grünes Licht zu bekommen.

Nokia besteht zugleich weiterhin darauf, dass ein Steuerstreit in Indien keine Auswirkungen auf den Deal habe. Indische Behörden fordern von Nokia Nachzahlungen von mehreren hundert Millionen Euro im Zusammenhang mit einem großen Werk mit rund 8000 Mitarbeitern.

Microsoft zahlt bei der Anfang September angekündigten Übernahme 3,79 Milliarden Euro für Nokias Gerätesparte und weitere 1,65 Milliarden Euro für Patentlizenzen auf zehn Jahre. Nokia wird danach vor allem aus dem Netzausrüster NSN und dem Kartendienst Here bestehen. Microsoft hofft, mit dem Angebot von Software und Geräten aus einer Hand die Position im Geschäft mit SmartphonesSmartphones und TabletsTablets zu verbessern. Die Systeme Windows und Windows PhoneWindows Phone haben nach wie vor niedrige Marktanteile bei den mobilen Geräten. Nokia ist Microsofts zentraler Hardware-Partner. (dpa/rs) Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de Alles zu Windows Phone auf CIO.de

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