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Nokia hofft bei Karten-Verkauf auf Apple, Alibaba und Amazon

23. April 2015
Nokia versucht laut einem Medienbericht, das Interesse an seiner Kartensparte bei Apple, Amazon und dem chinesischen Internet-Riesen Alibaba zu wecken.

Der finnische Konzern wolle beim Verkauf des Bereichs mit dem Markennamen Here mehr als drei Milliarden Euro einnehmen, berichtete der Finanzdienst Bloomberg am Donnerstag. Im Rennen seien auch FacebookFacebook, eine Gruppe deutscher Autobauer sowie Finanzinvestoren, hieß es weiter unter Berufung auf informierte Personen. Alles zu Facebook auf CIO.de

Nokia Here Kamerafahrzeug
Nokia Here Kamerafahrzeug
Foto: Nokia

Dem "Manager Magazin" zufolge bieten BMWBMW, AudiAudi und DaimlerDaimler gemeinsam für Here. Nokia hatte die detaillierten digitalen Karten auch speziell mit Blick auf die Autobranche entwickelt und wollte ins Geschäft mit selbstfahrenden Fahrzeugen kommen. Inzwischen änderte sich jedoch der Fokus: Nokia will sich auf das Kerngeschäft als Netzwerk-Ausrüster konzentrieren. Dafür wird der Konkurrent Alcatel-Lucent übernommen. Top-500-Firmenprofil für Audi Top-500-Firmenprofil für BMW Top-500-Firmenprofil für Daimler

Nokia habe auch den chinesischen Internet-Konzern Baidu, den US-Radiobetreiber Sirius XM sowie den Elektronik-Konzern Harman als mögliche Käufer der Karten-Sparte angesprochen, schrieb Bloomberg. Auch der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber wurde bereits genannt. Die erste Runde der Gebote stehe Ende kommender Woche an, hieß es. (dpa/tc)

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