Vertrag über fünf Jahre abgeschlossen

Nokia und Hewlett-Packard verlängern Kooperation

30. September 2004
Von Detlef Scholz
Hewlett-Packard betreibt weiterhin Teile der IT des Telekommunikations-Konzerns Nokia. Ein entsprechender Outsourcing-Vertrag wurde jetzt unterzeichnet. Weltweit sind davon 51.000 Beschäftigte des Handy-Unternehmens betroffen, wie Hewlett-Packard mitteilte.

Der Vertrag hat ein Volumen von 100 Millionen Euro pro Jahr. Er soll über fünf Jahre laufen und ist Resultat eines im Februar dieses Jahres veröffentlichten Memorandums.

Die neue Vereinbarung sieht vor, dass HPHP Nokias IT-Infrastruktur in ein servicebasiertes Modell umbaut. Dadurch kann der Handyhersteller variierenden Anforderungen besser gerecht werden, indem er künftig IT-Leistungen direkt nach Aufwand abrechnet. Nokia erhofft sich dadurch Kosteneinsparungen. Alles zu HP auf CIO.de

Jorma Ollila setzt auf das Outsourcing der IT.
Jorma Ollila setzt auf das Outsourcing der IT.

Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen begann 2001. Hewlett-Packard betreibt seitdem Teile der IT-Infrastruktur sowie Groupware-, Messaging- und Netzwerk-Systeme Nokias.

Für den Helpdesk Nokias und die technische Betreuung der PC-Arbeitsplätze ist dagegen IBMIBM verantwortlich. Das Volumen dieses Vertrages beläuft sich auf 200 Millionen Dollar. Alles zu IBM auf CIO.de

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