Nokia will Smartphone-Markt mit 41-Megapixel-Kamera aufrollen

12. Juli 2013
Bei der Aufholjagd im umkämpften Smartphone-Markt setzt der einstige Weltmarktführer Nokia auf seine viel gelobte Kameratechnik.

Die Finnen stellten in New York ihr neues Spitzenmodell Lumia 1020 mit einer hochauflösenden 41-Megapixel-Kamera vor. Zum Vergleich: Apples iPhoneiPhone 5 besitzt eine Bildauflösung von 8 Megapixeln und Samsungs Galaxy 4 kommt auf 13 Megapixel. Das neue Lumia läuft mit dem Betriebssystem Windows PhoneWindows Phone 8. Alles zu iPhone auf CIO.de Alles zu Windows Phone auf CIO.de

Mit dem Lumia 1020 werde "ein neues Kapitel in der Smartphone-Fotografie" aufgeschlagen, sagte Konzernchef Stephen Elop. Nokia nutzt die gewaltige Anzahl an Ausgangspixeln, um ein optimales Bild zu errechnen und ins Bild zu zoomen. "Sie können tolle Bilder in allen Situationen machen, besonders bei schwachem Licht", versprach Elop. Dazu soll neben dem hochempfindlichen Sensor auch der optische Bildstabilisator und eine neue Kamera-App mit manuellen Einstellmöglichkeiten beitragen.

Eine ähnliche Kameratechnik hatte Nokia bereits im Modell 808 PureView verbaut. Das Anfang 2012 vorgestellte Smartphone basierte allerdings noch auf dem auslaufenden Betriebssystem Symbian, was den Erfolg einschränkte. Zudem war das Handy vergleichsweise schwer und dick. Die Kamera an sich wurde allerdings von Testern durchweg gelobt und in vielen Fällen als ebenbürtig mit der Bildqualität so mancher Spiegelreflex eingeschätzt. (dpa/rs)

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Themen: iPhone und Windows Phone

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