Sinkende Wertentwicklung für PCs und Monitore

Notebooks liegen im Trend

01. Juli 2005
Von Tanja Wolff
Seit Februar sind die Preise für PCs und Monitore gesunken, während Notebooks teurer geworden sind. Der IT-Index von BFL Leasing zeigt, dass der Wertverlauf für gebrauchte IT-Geräte im selben Zeitraum fast konstant geblieben ist. Aus zweiter Hand kosten PCs etwa 104 und Notebooks 230 Euro.
Der Wert von neuen PCs ist seit Februar gesunken.
Der Wert von neuen PCs ist seit Februar gesunken.

Laut dem IT-Index scheint sich der Trend bei PCs und Monitore negativ zu entwickeln. Der Wertverlauf der vergangenen Monate zeigt, dass der Preis für Computer im Februar noch durchschnittlich bei mehr als 1.000 Euro lag. Im Mai kostete ein neuer PC im Durchschnitt nur noch etwa 850 Euro. Ähnlich ist die Situation bei den Monitoren, deren Wert sank um rund 80 Euro. Nähere Angaben zu der technischen Ausstattung der IT-Geräte wurden nicht gemacht. Leicht gesunken ist ebenfalls der Wert für neue und gebrauchte Arbeitsplatztechnologien.

Neue Notebooks scheinen im Trend zu liegen und werden immer teurer.
Neue Notebooks scheinen im Trend zu liegen und werden immer teurer.

Nach oben entwickelt hat sich dagegen der Preis für neue Notebooks. Während sie im Februar noch für 1.400 Euro zu haben waren, kosteten sie vier Monate später im Durchschnitt etwa 1.500 Euro. Der tatsächliche Marktwert für ein Notebook, das mit einem Pentium 4 Prozessor, 512 Megabyte RAM und einer 60-80 Gigabyte Festplatte ausgestattet ist, beläuft sich zurzeit auf 1.175,43 Euro, so der Index.

Der IT-Index zeigt auf, dass gebrauchte IT-Geräte trotz gleicher Konfigurationen und Generationen unterschiedliche Wiederverkaufspreise haben. Kunden sind bereit für bestimmte Hersteller im Wiederverkauf von PCs, Notebooks und Monitoren mehr auszugeben. Zu den Top-5-Herstellern im Wiederverkauf zählen unter anderem Sony, DellDell und Fujitsu-Siemens. Alles zu Dell auf CIO.de

Für die Erstellung des IT-Index werden Daten aus den Handelsstufen Großhandel, Einzelhandel sowie Auktionen ausgewertet. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Business-IT und weniger im Privatkunden-Bereich.