400 Gramm schwer

Oculus Rift: So funktioniert die digitale Brille

26. März 2014
Die Brille "Oculus Rift" lässt die Anwender in virtuelle Welten eintauchen.

Das Gerät sieht aus wie eine übergroße Ski-Brille, vor den Augen steckt ein 7 Zoll (17,8 cm) großer
Bildschirm. Das reicht aus, um dem Menschen recht wirksam vorzugaukeln, dass er sich mitten im Geschehen zum Beispiel in einem Spiel befindet.

Das Display ist eine Spezialentwicklung mit erhöhter Helligkeit und einer besonders hohen Bildwiederholungsrate für schnelle Reaktionszeiten. Ein entscheidendes Element ist eine Menge Sensoren, die Bewegungen verfolgen, damit sich das Geschehen exakt anpasst, wenn man zum Beispiel den Kopf dreht. Die 3D-Effekte sollen besonders gut an menschliche Sehgewohnheiten angepasst werden.

In der aktuellen Entwicklerversion hängt die fast 400 Gramm schwere "Oculus Rift" noch an diversen Kabeln für die Stromversorgung und den Anschluss an das Steuergerät. Wann die Brille für Verbraucher auf den Markt kommt, ist nach fast zwei Jahren Entwicklungszeit immer noch offen.

Spiele und andere Programme müssen speziell angepasst werden, um mit "Oculus Rift" zu funktionieren. Den Softwareentwicklern werden dafür Programmiercode-Bausteine zur Verfügung gestellt.

Der Ansatz von Oculus unterscheidet sich fundamental von dem Konzept für die Datenbrille GoogleGoogle Glass. Die "Oculus Rift" soll den Anwender für eine begrenzte Zeit - etwa für ein Spiel - komplett von der Außenwelt abschirmen. Das Konzept von Google Glass dagegen sieht vor, dass die Brille den ganzen Tag lang getragen werden kann. Sie soll ausdrücklich keine Barriere zur Außenwelt bilden. (dpa/rs) Alles zu Google auf CIO.de

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