Vier von zehn Unternehmen wollen mehr Geld ausgeben

Österreich: 475 Millionen Euro für IT-Sicherheit

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Österreichische Unternehmen werden in diesem Jahr rund 475 Millionen Euro für IT-Sicherheit ausgeben. Im nächsten Jahr dürfte sich die Summe noch erhöhen, planen doch vier von zehn Firmen, ihr Budget aufzustocken. Das meldet der Berater Techconsult ein einer Studie.
In fast jeder dritten österreichischen Firma ist ein dezidiertes Security Team im Einsatz.
In fast jeder dritten österreichischen Firma ist ein dezidiertes Security Team im Einsatz.

Zwar geben 46 Prozent der Befragten an, der Sicherheits-Etat stagniere, reduzieren wollen aber nur drei Prozent. Die verbleibenden elf Prozent haben in dieser Frage noch keine Entscheidung getroffen.

Dabei fließen 61 Prozent des Security-Budgets in die Verfügbarkeit beziehungsweise Sicherheit von Daten.

Die Autoren der Studie haben sich angesehen, wie die IT-Sicherheit in Österreichs Unternehmen organisiert ist. Demnach ist in fast jeder dritten Firma (32 Prozent) ein dezidiertes Security-Team am Werk. In der Dienstleistungsbranche gilt das sogar für jedes zweite Unternehmen, während nur 19 Prozent der Industrie-Firmen eine solche Abteilung eingerichtet haben.

Wo es kein explizites Security-Team gibt, liegt die Verantwortung bei den IT-lern. Wie die Studie zeigt, entfallen etwa 30 Prozent ihrer Arbeitszeit auf das Thema Sicherheit.