Mehrheit der Firmen will Offshoring-Budget steigern

Offshoring der IT-Infrastruktur wird wichtiger

31. August 2004
Von Thomas Zeller
Rund ein Drittel der Firmen wollen in den kommenden zwölf Monaten das Management der IT-Infrastruktur in ein Billiglohnland auslagern. Das geht aus einer Studie des indischen IT-Dienstleisters Wipro hervor. Der Bereich Anwendungs-Management bleibt trotzdem an der Spitze der IT-Services, die für Offshoring genutzt werden.

87 Prozent der Betriebe wollen ihre Ausgaben für OffshoreOffshore OutsourcingOutsourcing in diesem Jahr steigern. Durchschnittlich wachsen die Budgets dabei um 34 Prozent. In 38 Prozent aller Unternehmen ist das Auslagern von IT-Prozessen ins Ausland eine strategische Entscheidung, die von der Chefetage aus geplant wird. Alles zu Offshore auf CIO.de Alles zu Outsourcing auf CIO.de

In 87 Prozent der Firmen wächst in diesem Jahr das Offshoring-Budget.
In 87 Prozent der Firmen wächst in diesem Jahr das Offshoring-Budget.

Eine weitere Sparte mit großem Offshore-Potential ist Business Process Outsourcing (BPO), das Auslagern von Geschäftsprozessen an externe IT-Dienstleister. 34 Prozent aller Befragten planen, im nächsten Jahr einen Teil ihrer Prozesse außer Haus zu geben. Der Spitzenreiter im Bereich Outsourcing bleibt weiterhin die Entwicklung und Verwaltung von Anwendungen (Application Development and Management). Über zwei Drittel aller Befragten planen in den nächsten zwölf Monaten Investitionen in diesem Bereich.

Prozesse, die in den nächsten 12 Monaten zur Ausagerung vorgesehen sind
Prozesse, die in den nächsten 12 Monaten zur Ausagerung vorgesehen sind

Für die Umfrage hat Wipro 145 Industrievertreter aus dem Top- und mittleren Management befragt.

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