Unabhängige Berater?

On demand mit Tücken

19. Februar 2004
On Demand hilft Unternehmen, flexibler zu werden. Leichter gesagt als getan, wie sich im Laufe des Vortrages von Andreas Walbrodt, IBM, herausstellte.

Ein Kritiker der On-Demand-Strategie stellte die Gegenthese auf, dass Unternehmen damit unflexibler würden, weil sie sich zu fest an einen Anbieter binden würden. Wenn CIOs ihre IT selbst betreiben, wären Unternehmen deutlich unflexibler, entgegnete Andreas Walbrodt, Director ITS Solutions bei IBMIBM. Alles zu IBM auf CIO.de

Unternehmen sitzen dann auf einer hohen Kapitalbindung durch Hard-, Software- und Personalkosten. Walbrodt hatte in seinem Vortrag "Wie flexibles IT-Outsourcing zum Unternehmenswert beitragen kann" an Fallbeispielen vorgestellt, wie Unternehmen durch gezieltes OutsourcingOutsourcing besser im Geschäft agieren können. Mit On Demand könnten CIOs schneller Änderungen anstoßen und besser das Geschäft unterstützen: Business Transformation Outsourcing lautete das Schlagwort. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Alfons Rissberger wandte ein, dass IBM bei der Entscheidungshilfe für eine Sourcing-Strategie nicht neutral beraten würde: Big Blue tritt sowohl als Berater als auch als Anbieter am Markt auf. Rissberger Fazit: "Nur Berater ohne Verkaufabsicht sind gute Berater." Dies sei für ihn ein Prinzip. Walbrodt versuchte gegenzuhalten: Ein Berater könne ohnehin nur bedingt neutral sein, weil er immer schon eine IT-Landschaft vorfinde.

Zur Bildergalerie von den Hamburger IT-Strategietagen 2004.

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