Storage as a Service

Online-Backup darf nur drei Euro kosten

01. April 2010
Von Nicolas Zeitler
Laut einer IDC-Studie wollen CIOs mittels Storage as a Service bei Archivierung und Datensicherung Geld sparen. Mehr als drei Euro pro Monat darf ein Gigabyte nicht kosten. Bisher fühlen sich viele unzureichend über das Thema informiert und haben Sicherheitsbedenken.

Kosteneinsparungen und geringerer Personalaufwand sind die wichtigsten Gründe für CIOs in Deutschland, für Backup- und Archivierungs-Dienste externe Dienstleister zu beauftragen. Mit Storage as a Service (StaaS) befassen sich mittlerweile zwei von drei IT-Verantwortlichen. Das hat der Marktforscher IDC in der Studie "Storage as a Service - Anwenderpräferenzen und Trends in Deutschland 2010" ermittelt, für die Vertreter von 385 Firmen unterschiedlicher Größen und Branchen befragt wurden.

Weil die Menge der dauerhaft zu speichernden Daten stark wächst, beklagt mittlerweile mehr als ein Viertel der Befragten die hohen Hard- und Software-Kosten für Storage. Zwölf Prozent haben bereits eine StaaS-Lösung im Einsatz, weitere 21 Prozent führen sie zurzeit ein.

Zum Teil versprechen sich IT-Chefs davon beträchtliche Einsparmöglichkeiten. Fast die Hälfte geht davon aus, dass StaaS die Storage-Kosten um zehn bis 19 Prozent senken wird. Ein weiteres Drittel rechnet sogar mit Einsparungen von 20 Prozent oder mehr. Mehr als die Hälfte der von IDC Befragten will künftig mehr Geld für StaaS ausgeben.

Allerdings haben CIOs auch Vorbehalte. Am größten sind ihre Ängste vor unzureichender Datensicherheit. Außerdem fühlen sie sich zu schlecht über StaaS-Lösungen informiert. Die wichtigsten Auswahlkriterien für einen StaaS-Anbieter sind laut der Umfrage dessen Zuverlässigkeit, gefolgt von den Kosten und dem Sicherheitskonzept.

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