Digitale Erpressung

Online-Dienst Feedly blockiert

11. Juni 2014
Der Online-Dienst Feedly ist nach eigenen Angaben Opfer einer Erpressung mit einem Angriff aus dem Internet geworden.

Unbekannte hätten die Website mit einem sogenannten DDOS-Angriff lahmgelegt und Lösegeld gefordert, berichtete Feedly am Mittwoch in einem Blogeintrag. Das Unternehmen habe abgelehnt und arbeitete daran, den Betrieb wieder herzustellen.

Feedly lässt über sogenannte RSS-Feeds aktuelle Inhalte verschiedener Webseiten an einem Ort im Überblick behalten. Bei sogenannten DDOS-Attacken (Distributed Denial of Service) werden Websites mit einer Flut sinnloser Anfragen überhäuft bis sie in die Knie gehen. Solche Angriffe sind technisch recht leicht zu bewerkstelligen. Sie waren in den vergangenen Jahren ein beliebtes Mittel der inzwischen zerfallenen Web-Guerilla Anonymous. Um die Wucht der Attacken zu steigern, greifen die Angreifer oft auf NetzwerkeNetzwerke aus gehackten Computern, sogenannte Botnets zurück. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Am Vortag war bereits der Online-Speicherdienst Evernote Ziel eines massiven DDOS-Angriffs geworden. Feedly ist für viele Nutzer zum Ersatz für den GoogleGoogle Reader geworden, den der Internet-Konzern eingestellt hatte. (dpa/rs) Alles zu Google auf CIO.de

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Themen: Google und Netzwerke

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