Die IT einfacher verwalten

Optimierte Infrastrukturen verringern Geschäftsrisiken

20. Februar 2007
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Unternehmen können mithilfe optimierter IT-Infrastrukturen ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig verbessern. Dabei kommen auf IT-Verantwortliche zahlreiche Herausforderungen zu, von der Vereinfachung der IT-Strukturen und des IT-Managements bis hin sicheren Netwerkzugängen und automatisiertem Patch-Management. Mit dem Infrastruktur-Optimierungsmodell von Microsoft lassen sich diese Aufgaben sicher und strukturiert bewältigen.
Die vier Phasen des IT-Reifungszyklus.
Die vier Phasen des IT-Reifungszyklus.

Vereinfachte IT-Strukturen und ein komfortableres IT-Management bilden das Fundament für effizientere Geschäftsprozesse und weiteres Wachstum. Dem Software-Hersteller MicrosoftMicrosoft zufolge wird daher die Optimierung der IT-Infrastrukturen in den kommenden Jahren zu den zentralen Aufgaben von IT-Verantwortlichen gehören. Dazu müssen veraltete Plattformen ersetzt, Server konsolidiert sowie die Bereitstellung und Wartung der gesamten IT zentral verwaltet werden. Hinzu kommt ein verbessertes Sicherheitsmanagement, beispielsweise durch einen sicheren Netzwerkzugang für Mitarbeiter, Partner und Kunden, ein automatisiertes Patch-Management sowie einen zuverlässigen Schutz vor externen Angriffen. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Mithilfe des so genannten Microsoft Infrastruktur-Optimierungsmodells (IO-Modell) lassen sich diese Aufgaben einfacher bewältigen. Das Modell soll Anwenderunternehmen dabei unterstützen, ihre IT-Infrastruktur besser zu verstehen und gezielt zu verbessern. Das vereinfacht die Verwaltung der IT-Landschaft, reduziert Kosten und minimiert Sicherheitsrisiken.

Das dynamische Unternehmen

Das Infrastruktur-Modell des Software-Herstellers betrachtet die IT-Infrastruktur aus den drei Perspektiven der IT-Basisinfrastruktur, der Produktivitäts-Infrastruktur und der Applikations-Infrastruktur. Mittels dieser Modelle lässt sich die gesamte Infrastruktur abbilden und die erforderlichen Maßnahmen zu deren Verbesserung einleiten. Ziel ist, eine dynamische Infrastruktur mit einer weitgehend automatisierten Verwaltung zu schaffen, mit einheitlichen Service Level Agreements (SLAs) sowie einer effizienten Nutzung der IT-Ressourcen, die sich am tatsächlichen Bedarf des Unternehmens orientiert.

Am Ende der Entwicklung steht das dynamische Unternehmen, welches die Möglichkeiten aber auch die Gefahren seines Geschäfts rasch erkennt und darauf schnell und präzise reagiert. Im IO-Modell ist der Reifegrad einer IT-Umgebung in vier verschiedene Phasen eingeteilt: Basis, Standardisiert, Rationalisiert, Dynamisch. Die einzelnen Phasen bauen aufeinander auf, wobei die Infrastruktur von einem reinen Kostenfaktor (Basis) zu einem strategischen Aktivposten (Dynamisch) weiterentwickelt wird.

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