Qualitätssicherung

Oracle muss Prioritäten setzen

17. November 2008
Von Jacqueline Pohl
Die Deutsche Oracle-Anwendergruppe (DOAG) kommentiert die Verschiebung der Oracle Fusion Applications und will einen genaueren Zeitplan für die Entwicklung der Unternehmenssoftware einfordern.

Oracle hat die OracleOracle Fusion Applications auf 2010 verschoben. Für Insider kam diese Verzögerung nicht überraschend. Der Software-Anbieter wolle sich die Zeit nehmen, um die Anwendung in einem qualitativ hochwertigen Zustand an die Kunden auszuliefern. Derzeit bindet die Weiterentwicklung anderer Produkte viele Ressourcen bei Oracle. Alles zu Oracle auf CIO.de

Oracle gibt für seine aktuellen Produktlinien ein umfassendes Garantieversprechen. Life Time Support und Applications Unlimited verschaffen Unternehmen Investitionssicherheit und halten die Anwendungen auf dem technisch neuesten Stand. Das beansprucht aber auch die Oracle-Entwicklungsabteilung.

Dr. Frank Schönthaler, Sprecher der DOAG Special Interest Group E-Business Suite, erläutert, warum es deshalb nicht zu einem Innovationsstau kommt: Die aktuelle Oracle E-Business Suite 12 wurde in fast allen Bereichen weiterentwickelt und verbessert. Anwendungen von Firmen, die Oracle aufgekauft hat, wurden integriert. Dazu zählen zum Beispiel das Planungstool Demantra und das G-Log Transportation Management. Damit stehen viele neue Funktionalitäten bereit, die einen Umstieg auf die E-Business Suite lohnenswert machen und ein Warten auf die Oracle Fusion Applications im Grunde überflüssig machen. Dennoch will die Anwendergruppe von Oracle einen Zeiplan für die Entwicklung von Oracle Fusion Applications einfordern, um Unternehmenskunden frühzeitig über künftige Schritte in Kenntnis zusetzen.

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