Middleware

Oracle präsentiert Java-Virtualisierung für WebLogic

03. Mai 2010
Der "Oracle Virtual Assembly Builder" und die "Oracle WebLogic Suite Virtualization Option" sorgen für eine bessere Auslastung von Server-Ressourcen.

Mit Oracle Virtual Assembly Builder und Oracle WebLogic Suite Virtualization Option lassen sich laut Hersteller Java-Applikationen schnell und einfach in einer virtualisierten Umgebung einsetzen. Dabei hilft der Virtual Assembly Builder Administratoren, diese Anwendungen schnell zu konfigurieren und bereitzustellen. Er stellt ein Framework bereit, das automatisch die Konfiguration von existierenden Softwarekomponenten ermittelt und diese als so genannte Appliances in Form von Self-Contained-Building-Blocks paketiert. Darüber hinaus lassen sich mit Virtual Assembly Builder die Appliances als "Pluggable Building Blocks" verbinden, so genannte Assemblies, die dafür verwendet werden können, mehrstufige Unternehmensanwendungen zu entwickeln.

Die Oracle WebLogic Suite Virtualization Option kombiniert den WebLogic Server mit Oracle JRockit Virtual Edition in einer neuen Version des Applikations-Servers. Diese Version ist für virtualisierte Umgebungen optimiert und in der Lage, Anwendungen zu beschleunigen und Hardware besser auszunutzen. Oracle WebLogic Server läuft nun direkt auf Oracle VM ohne Betriebssystem, was über die JRockit Virtual Edition ermöglicht wird.

In einer virtualisierten Umgebung übernimmt JRockit Virtual Edition grundlegende Aufgaben des Betriebssystems wie TCP/IP, Hardwarekomponenten-Kommunikation, Daten-Input/Output und Process Scheduling. Indem diejenigen Aufgaben des Betriebssystems, die für Java-Unternehmensanwendungen nicht erforderlich sind, entfernt werden, kann man Hardware- und Management-Ressourcen freisetzen. (ue)

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