Lichtkonzern

Osram prüft zusätzliche Investitionen in Regensburg und in China

06. September 2016
Der Lichtkonzern Osram prüft angesichts einer großen Nachfrage nach hochwertigen Chips, zusätzliches Geld in seinen Werken in Regensburg und im chinesischen Wuxi zu stecken.

"Diese Chance im Premiumbereich wollen wir natürlich nutzen und entsprechend investieren", sagte Osram-Chef Olaf Berlien dem "Handelsblatt". Solche Chips kommen beispielsweise in neuen Smartphones mit Iris-Erkennung sowie in Virtual-Reality-Brillen zum Einsatz.

Im vergangenen Herbst hatte der Konzern den Aufbau einer neuen LED-Chipfabrik in Malaysia für insgesamt eine Milliarde Euro bis 2020 angekündigt. Dieser komme planmäßig voran, hieß es in der Zeitung. Die Eröffnung ist für Ende kommenden Jahres geplant. In der ersten Baustufe will Osram wie geplant 370 Millionen Euro investieren.

Ein kleinerer Teil der einen Milliarde Euro könnte aber nun in die Werke in Regensburg und Wuxi fließen, hieß es in dem Bericht. Investoren wie Siemens hatten kritisiert, dass Osram mit einer weiteren LED-Fabrik in Malaysia ein beträchtliches Risiko eingehe. Berlien zeigte sich mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Der eingeschlagene Weg und die Aufstellung stimmten. (dpa/rs)

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