Stellenabbau

Osram will im traditionellen Lichtgeschäft kürzen

06. Juni 2014
Beim Leuchtmittelhersteller Osram geht der Umbau 2015 weiter. Auch nach dem Abschluss des bis Ende 2014 laufenden Sanierungsprogramms "Push" werde der MDax-Konzern seine Kapazitäten im traditionellen Lichtgeschäft weiter senken, sagte Vorstandschef Wolfgang Dehen in einem Interview der "Wirtschaftswoche".

Der Wandel im Lichtmarkt von traditionellen Leuchten zu LED-Lampen habe sich weiter beschleunigt. Damit droht den Beschäftigten ein weiterer Stellenabbau über das laufende Programm hinaus. Bislang ist der Wegfall von 8700 Arbeitsplätzen geplant, davon 1450 in Deutschland. 11 von 44 Standorten sollen schließen. Ende 2013 hatte das Unternehmen gut 35000 Mitarbeiter.

Die Rückgänge im angestammten Geschäft fielen stärker aus als erwartet und machten weitere Schritte nötig, sagte Dehen. Der aus dem Siemens-Konzern hervorgegangene Leuchtenspezialist erzielt gut ein Drittel seines Umsatzes mit LEDs, in drei Jahren soll der Anteil auf rund die Hälfte anwachsen. Dehen steht seit 2011 an der Osram-Spitze und hat das Unternehmen wieder in die Gewinnzone geführt. (dpa/rs)

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