Größter Preisverfall beim Hosting von Applikationen

Outsourcing-Preise brechen bis zu 20 Prozent ein

30. März 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
2009 und 2010 sinken die Preise für Outsourcing-Dienstleistungen um bis zu einem Fünftel. Neuverträge werden billiger, bestehende Kontrakte sollte man nachverhandeln, empfehlen Experten.

Die Preise für IT-Dienstleistungen brechen in den kommenden eineinhalb Jahren um fünf bis 20 Prozent ein. Gartner-Analysten nennen für diese Preisstürze die folgenden Gründe:

  • unsichere Wirtschaftslage,

  • knappe IT-Budgets

  • und ein gesteigertes Marktbewusstsein.

Traditionelle und neue Anbieter wetteifern um Marktanteile und drücken auf diese Weise die Preise. Zudem rechnen die Analysten damit, dass die Outsourcing-Deals in diesem und im nächsten Jahr stark vom Kostenfaktor bestimmt sein werden.

"Unabhängig davon, dass während einer Rezession nicht unbedingt an Outsourcing gespart wird, berichten uns viele Kunden von Vertragsneuverhandlungen mit ihren Outsourcing-Partnern", sagt Gartner-Experte Claudio Da. In diesen Verhandlungen werde für jeden einzelnen Fall untersucht, ob durch Konzessionen die Kosten gedrückt werden können.

Ihre Prognose für 2009 und 2010 haben Gartner-Analysten durch eine Kombination heutiger Trends und Preismodelle mit den Entwicklungen während der letzten Rezession erarbeitet. Das Ergebnis: Im Bereich RechenzentrumRechenzentrum sinken die Preise um fünf bis 15 Prozent, beim Helpdesk um fünf bis zehn Prozent und bei den Netzwerk-Dienstleistungen um zehn bis 15 Prozent. Die größten Preisstürze gibt es beim Hosting von Applikationen. Dort sollen die Preise um zehn bis 20 Prozent sinken. Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

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