Standardisierung im Vordergrund beim Client Lifecycle Management

PC-Arbeitsplatz darf nur 30 Euro kosten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Zwei von drei Unternehmen sind nicht bereit, mehr als 30 Euro pro Monat für einen Büro-Arbeitsplatz auszugeben. Analysten bezweifeln, dass dieser Betrag stimmt. Eine Auslagerung der PC-Betreuung lehnt die Mehrheit der Entscheider ab.
Client Lifecycle Management nach IDC/Fujitsu Siemens Computers.
Client Lifecycle Management nach IDC/Fujitsu Siemens Computers.

30 Euro, Hard- und Software inklusive. Mehr darf ein Arbeitsplatz im Monat nicht kosten. Das erklären fast zwei Drittel (62 Prozent) der Entscheider in einer Umfrage, die IDC im Auftrag von Fujitsu Siemens Computers (FSC) durchgeführt hat. 29 Prozent der Teilnehmer würden auch bis 40 Euro ausgeben, drüber wird's dünn.

Über den gesamten Lebenszyklus eines Clients beliefe sich das auf 1.080 Euro, wobei eine Laufzeit von drei Jahren zugrunde gelegt wird - ein Betrag, an dem die Autoren der Studie zweifeln: "Möglicherweise handelt es sich um eine Ziel- beziehungsweise Wunschvorstellung."

Dabei scheint sich für den sogenannten Client Lifecycle noch keine Definition etabliert zu haben. So zählen für FSC folgende sechs Schritte dazu:

  • Planung/Bedarfsermittlung/Beratung

  • Anschaffung

  • Installation

  • Betrieb/Betreuung/Updates/Lizenzen

  • Anwendersupport/Helpdesk

  • Ersatz beziehungsweise Entsorgung der Altgeräte.

Dieser Begriffsbestimmung folgen aber nur 29 Prozent der befragten Unternehmen. Gleichzeitig sind fast sieben von zehn Entscheidern (68 Prozent) der Meinung, sie verstünden Client Lifecycle als ganzheitlichen Prozess.