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Accenture Tech Vision 2016

People first: Der Mensch an erster Stelle

Managing Director, Technology Strategy, Accenture Strategy
In Zeiten rasanten technologischen Wandels kommt es besonders auf den Menschen an. Die fünf Trends der Accenture Technology Vision 2016.

(Teil 1) Die Digitalisierung ist eine gigantische Jobvernichtungsmaschine, die in den kommenden Jahren Millionen von Menschen arbeitslos macht. Zahlreiche Berufsbilder werden verschwinden, die Fabriken werden menschenleer sein. Die Menschen verlieren reihenweise ihren Arbeitsplatz, weil Roboter und Maschinen ihre Aufgaben schneller und besser erledigen. All dies sind Ängste, die in fast jeder Diskussion über die Auswirkungen der Digitalisierung mitschwingen. Aber sind sie berechtigt?

Wir glauben: Nein! Im Rahmen der Technology Vision 2016 stellen wir fünf Trends vor, die erklären, warum der Mensch gerade in der digitalen Welt eine besonders herausragende Rolle spielen wird - obwohl oder vielmehr weil die Digitalisierung so vieles verändert.

  1. Intelligente Automatisierung - ein neuer Mitarbeiter: Im digitalen Zeitalter werden wir einen neuen Mitarbeitertypus kennenlernen: Die intelligente Automatisierung, die Unternehmen bei der Bewältigung immer komplexerer Aufgaben helfen wird. Künstliche Intelligenz erlaubt die Vernetzung von Systemen, Daten und Menschen und ermöglicht völlig neue Services, die wir uns heute zum Großteil noch nicht einmal vorstellen können.

    Intelligente Automatisierung wird einen Großteil der Arbeit übernehmen können, die heute noch von Menschen erledigt wird. Doch das bedeutet nicht den Wegfall von Arbeitsplätzen, wie bereits der Blick in die Wirtschaftsgeschichte zeigt. Vielmehr werden völlig neue Jobs entstehen, der Mensch wird sich stärker auf die Aufgaben konzentrieren können, die sich eben nicht automatisieren lassen.

    Ein Beispiel: Siemens hat einen Teil seiner Produktionslinien so automatisiert, dass sie über Wochen weitgehend autark laufen - ein großer Schritt auf dem Weg zur "Fabrik 4.0". Doch die Mitarbeiter sind dadurch nicht überflüssig geworden - vielmehr hat sich ihr Aufgabengebiet um Themen wie Programmierung, Monitoring und Wartung erweitert.

  2. Liquid Workforce - eine andere Arbeitswelt: Es reicht nicht aus, die neuesten Technologien zu besitzen. Unternehmen müssen auch eine dazu passende Personalstrategie entwickeln. Dies betrifft zunächst die Qualifikation der Mitarbeiter. Ob Big Data Analytics, Internet of Things oder Cyber-Security: Künftig sind völlig neue Kompetenzen gefragt, die identifiziert und entwickelt werden wollen.

    Hinzu kommt: Arbeit wird künftig viel kleinteiliger und dezentraler organisiert sein und sich viel schneller an Veränderungen anpassen müssen. Unternehmen brauchen daher gerade auf Projektbasis fluide Organisationsformen für Arbeit - und sollten je nach Bedarf Subunternehmer, Freelancer, Partner, Start-ups oder Crowdsourcing einsetzen, um ihre Projektziele zu erreichen.

    Domino's Pizza beispielsweise hat in den USA eine Designfirma, eine Crowdsourcing-Plattform und einige Franchise-Partner ins Boot geholt, um einen neuen energieeffizienten Lieferservice ins Leben zu rufen. Auf diese Weise entstand ein neues Lieferfahrzeug, das mit einem Ofen für bis zu 80 Pizzen ausgestattet ist. Und: Möglich war das Projekt nur dank einer neuen, offenen und menschenzentrierten Form der Zusammenarbeit.

  3. Platform Economy - Innovation von außen: Das digitale Zeitalter wird die Ära der Plattform-Ökonomie sein. Schon heute setzen die profitabelsten Unternehmen in weiten Teilen ihres Geschäfts auf Plattformen. Analysten gehen davon aus, dass in den kommenden drei Jahren rund 500 neue Branchen-Plattformen entstehen dürften, befeuert durch Technologien wie Cloud, Open Source Software oder das Internet of Things.

    Auch wenn nicht jedes Unternehmen eine eigene Plattform entwickeln wird: Eine entsprechende Strategie ist in jedem Fall notwendig. Denn viele Branchen werden sich über kurz oder lang in Ökosysteme verwandeln - beispielsweise in Form von Smart Cities oder dem vernetzten Zuhause.

    Wichtig dabei: Die Business-Regeln sind in der Platform Economy völlig andere. Google etwa erschließt über seine kostenlose Android-Plattform gewaltiges Umsatzpotenzial - etwa durch die Beteiligung an den Erlösen, die Fremdanbieter mit ihren eigens entwickelten Apps erzielen. Und noch wichtiger: Google sichert sich auf diese Weise den dauerhaften Zugang zum Kunden.

Welche weiteren Trends werden uns in den kommenden Jahren begleiten? Erfahren Sie dazu in Kürze an dieser Stelle (in Teil 2) mehr.

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