SAP BI im Personalbereich

Personalabteilungen nur bedingt berichtsbereit

10. Juni 2009
Von Björn Zimmermann
Viele HR-Abteilungen können Kennzahlen nur mit hohem Aufwand beschaffen - wenn überhaupt welche zur Verfügung stehen. Das meint Berater Björn Zimmermann von SteriaMummert in seiner Kolumne. Welche Gründe für eine Automatisierung sprechen und wie man Akzeptanz bei Anwendern dafür schafft.
Björn Zimmermann, Steria Mummert Berater: "Viele Personalabteilungen sind nur eingeschränkt berichtsfähig."
Björn Zimmermann, Steria Mummert Berater: "Viele Personalabteilungen sind nur eingeschränkt berichtsfähig."
Foto: Steria Mummert Consulting

In der Personalwirtschaft ist der Einsatz von SAP Business Intelligence (BI) deutlich weniger verbreitet, als in anderen Ressorts. Grund für diese Zurückhaltung sind zumeist fehlende Denkanstöße bei den Entscheidungsträgern. Eine ganze Reihe von Argumente sprechen für den Einsatz von SAP BI HR im Bereich Human Ressources. So ermöglicht die Bereitstellung exakter Kennzahlen wichtige Neuerungen im Personalmanagement.

In der täglichen Berufspraxis sind viele Personalabteilungen nur eingeschränkt berichtsfähig. HR-Kennzahlen, die für unterschiedliche Anwendergruppen einen griffigen Aussagewert liefern, lassen sich zumeist nur mit einer unverhältnismäßig hohen Prozessdurchlaufzeit realisieren oder stehen überhaupt nicht zur Verfügung. Trotz dieser Mängel ist die HR-Abteilung, ebenso wie andere Geschäftsbereiche, zur Nachvollziehbarkeit Ihrer Kennzahlen verpflichtet, um etwa der Haftung eines CEO anteilig genüge zu tun.

Eine solche Transparenz im HR-Reporting-Prozess wird durch die SAP BI HR-Implementierung nachhaltig unterstützt. Gleichzeitig lassen sich Inkonsistenzen im Daten anliefernden Quellsystem automatisch aufdecken, welche zum Beispiel durch ein SAP ERPERP HCM-System (Human Capital Management) zur Verfügung gestellt werden. Alles zu ERP auf CIO.de

Eine Vielzahl der SAP ERP HCM-Systeme sind jedoch personalabrechnungsgetrieben eingeführt, so dass zahlreiche offene Fragen in den Personalbeständen erst im SAP BI offensichtlich werden. Dazu können beispielsweise ein Überblick über die Ein- und Austritte von Mitarbeitern im Unternehmen, Gehaltsentwicklungen oder andere wichtige Kennzahlen zur PersonalführungPersonalführung zählen. Ohne eine Deckungsgleichheit von Informationsbedarf und -bereitstellung hinken Personalabteilungen den Möglichkeiten eines modernen Datenmanagements hinterher. Alles zu Personalführung auf CIO.de

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