Deutlicher Anstieg der Delikte

Phishing-Betrüger bevorzugen den Finanzsektor

01. Juli 2004
Von Detlef Scholz
Betrügereien mittels der Phishing-Methode nehmen zu. Dies zeigt der jüngste Bericht der Anti Phishing Working Group (APWG). Demnach wuchs dieses internetbasierte Delikt im Mai gegenüber dem Vormonat um sechs Prozent.

Laut dem aktuellen Bericht der Anti-Phishing-Gruppe, einer Industrie-Organisation im kalifornischen Redwood City, wurden im Mai fast 1.200 Phishing-Attacken registriert. Besonders beliebt bei den Betrügern ist der Finanzsektor. Hier gab es rund 850 Phishing-Vorfälle. Auf Platz zwei liegt mit einer Anzahl von knapp 300 Phishing-Delikten der Handelsbereich. Hier gaukeln die Kriminellen dem Anwender besonders gerne vor, von Ebay zu sein.

Der Anti-Phishing-Gruppe zufolge ist das PhishingPhishing relativ erfolgreich: Rund fünf Prozent aller Anwender fallen auf die Täuschung herein. Sie erhalten E-Mails, die scheinbar von renommierten Unternehmen wie eben Ebay, BankenBanken oder Kreditkartenfirmen stammen. Darin werden die Angeschriebenen aufgefordert, eigentlich geheimzuhaltende Informationen wie Kontodaten, Passwörter oder Kreditkartennummern anzugeben. Alles zu Phishing auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

Phishing ist weiter auf dem Vormarsch.
Phishing ist weiter auf dem Vormarsch.

Die APWG warnt alle Internet-Nutzer davor, auf eine verdächtige E-Mail zu reagieren. Seriöse Unternehmen fordern niemals per E-Mail oder Telefon sensible Daten an.

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Branche: Banken

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