Baumann wird Geschäftsführer von Scanpoint

Post-CIO in Österreich bekommt weitere Aufgabe

12. März 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Der CIO der Österreichischen Post vergrößert seinen Aufgabenbereich. Ihm wurde die Geschäftsführung des Tochterunternehmens Scanpoint übertragen. Dort will er nun die Abläufe optimieren.

"Nach wie vor bin ich als CIO der Österreichischen Post tätig", sagt Baumann auf Anfrage. Ergänzend zu dieser Aufgabe wurde ihm am 10. November 2008 die Geschäftsführung der Scanpoint Europe Holding GmbH, Scanpoint Deutschland GmbH und Scanpoint Slovakia s.r.o. vom Vorstand der Österreichischen Post AG übertragen.

Ewald Baumann ist nun CIO der Österreichischen Post und Geschäftsführer von Scanpoint.
Ewald Baumann ist nun CIO der Österreichischen Post und Geschäftsführer von Scanpoint.

Baumann, Jahrgang 1960, wird bei dieser neuen Aufgabe sein Hautaugenmerk auf die Anpassung der Organisation und der eingesetzten EDV-Systeme und deren Infrastruktur richten. "Ziel ist, die vielfältigen Anforderungen der Kunden kosten- und ablaufoptimiert zu erfüllen", so Baumann. Einer seiner Vorgänger war Hans-Peter Petto. Er ist heute in der österreichischen Post für den strategischen Vertrieb verantwortlich.

Nach Jahren der Umsetzung von Anforderungen in der Informationstechnologie wurde der Vater von drei Kindern ab 1997 als CIO der Post und Telekom Austria (PTA) unter anderem mit der gesamten Neuausrichtung der EDV des Unternehmens und dem Mitarbeiteraufbau, entsprechend den damaligen Zielen der Informationstechnologie, betraut.

Nach der Abspaltung der Österreichische Post AG war Baumann bis 2000 CIO der Telekom Austria AG und Leiter des Rechenzentrums der Telekom Austria AG. Die Verantwortlichkeit in dieser Position für mehr als 70 Millionen Euro Jahresbudget und mehr als 700 Mitarbeiter bezeichnet er als "eine große Herausforderung", die er gerne annahm. Auch die Organisation und Umsetzung der EDV-technischen Anpassungen zum Jahrtausendwechsel wurde in seiner Verantwortung erfolgreich abgeschlossen.

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