Blackberry


Sicherheitsrisiken und überholte Technik

Pro und Contra Blackberry

20. Januar 2009
Von Nicole Ott
Nicht nur beim Gedanken an die ständige Verfügbarkeit fürs Unternehmen laufen einigen Anwendern kalte Schauer über den Rücken: Auch die Punkte Sicherheit und Kosten lassen viele über den Sinn oder Unsinn eines Blackberrys nachdenken.

Was für den Arbeitgeber ein Segen ist, gilt vielen Mitarbeitern als Fluch: Push-E-Mail – die Killerapplikation von Blackberry-Handys – gewährleistet auch nach den offiziellen Bürostunden den ständigen Eingang beruflicher Mails. Und längst nicht jeder Mitarbeiter kann sich erfolgreich zu Hause dem Job entziehen: E-Mails gehen in den meisten Fällen mit dem Gefühl einher, sofort beantwortet werden zu wollen. Insbesondere Mitarbeiter in international aufgestellten Unternehmen fühlen sich oft dem Druck ausgesetzt, auch spät am Abend noch den Kollegen aus den USA zu antworten.

Doch nicht nur der fehlende Feierabend ist ein Grund, die Sinnhaftigkeit eines Blackberrys – oder auch anderer Mobilgeräte mit Push-Mail-Funktion – zu hinterfragen. Sicherheit spielt bei den Überlegungen für oder gegen den Einsatz des Dienstes eine weitere große Rolle.

Seit der Warnung des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor der Nutzung von Blackberrys aufgrund einer unsicheren Infrastruktur im Jahre 2005 und der Anwendungsverbotes für BlackberryBlackberry in der französischen Regierung in 2006 konnte RIM die Sicherheitsbedenken trotz umfangreicher Bemühungen nicht aus dem Weg räumen. Alles zu Blackberry auf CIO.de

So vermeldete das von RIM mit einer Studie beauftragte Institut Fraunhofer SIT Ende November, dass die Sicherheitsanalyse der Blackberry Enterprise Solution für mobile E-Mail- und Daten-Push-Dienste erfolgreich abgeschlossen wurde, und bestätigte, dass keine verborgenen Funktionen oder Hintertüren gefunden wurden. Das Testat von Fraunhofer SIT ist bis Dezember 2010 gültig.