Sechs Bewertungskriterien für PPM-Einführungen

Projekt- und Portfolio-Management bringt ROI von 557 Prozent

14. April 2009
Von Nicolas Zeitler
Lösungen für Projekt- und Portfolio-Management bescheren Firmen große Effizienzgewinne. Der Reifegrad der Prozesse steigt, Projekte scheitern seltener.

Investitionen in Lösungen fürs Projekt- und Portfolio-Management (PPM) sind lohnenswert. Laut einer Untersuchung von IDC bei 13 Firmen brachte jeder für PPM eingesetzte Dollar wieder 5,57 Dollar ein - ein Return on Investment von 557 Prozent. Auf je 100 Anwender der PPM-Lösungen kamen im Durchschnitt 83.500 Dollar Gewinn.

Repräsentativ ist das Ergebnis allerdings nicht. IDC befragte im Auftrag des in den USA ansässigen Managementsoftware-Herstellers CA 13 Firmen, die PPM-Lösungen von CA, MicrosoftMicrosoft, Compuware oder SAPSAP einsetzen. Mehrere sind in der Finanzbranche oder im Gesundheitswesen zuhause, vertreten waren auch ein Industriebetrieb, ein öffentliches Unternehmen, ein Forschungsbetrieb sowie je ein Telekommunikations- und Tourismusanbieter. Die Firmengrößen waren sehr unterschiedlich, sie bewegten sich zwischen 650 und 180.000 Mitarbeitern. Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

Mit PPM-Anwendungen versuchen Firmen, ihre IT-Infrastruktur besser für die Unternehmensziele nutzbar zu machen. Die Arbeit der IT-Abteilung soll sich damit ganzheitlich betrachten, auswerten und verbessern lassen. Das geschieht unter anderem, indem Prozesse vereinheitlicht werden.

Die Firmen haben ihre PPM-Lösung seit durchschnittlich 37 Monaten in Betrieb. IDC gab zunächst vier Reifegrade für verschiedene Aspekte des Projekt- und Portfolio-Management vor, nach denen die Firmen sich einschätzen sollten. Gefragt wurde nach dem Zustand beispielsweise von IT-Governance und ProjektmanagementProjektmanagement vor und nach der Einführung der PPM-Lösung. Alles zu Projektmanagement auf CIO.de

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