Activity-Based Management soll Ausgaben effizienter kontrollieren

Prozesskosten-Management setzt sich durch

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Je größer ein Unternehmen, desto lauter der Ruf nach effizienter Kostenkontrolle und dem Einsatz von Activity Based Costing (ABC)-Lösungen. Auf diesen Nenner lässt sich eine Studie des Anbieters SAS bringen. Vorreiter sind Großkonzerne mit einem Jahresumsatz von mehr als einer Milliarde Dollar: Mehr als zwei Drittel arbeiten bereits mit ABC.
Active Based Costing befindet sich zum Teil noch in der Pilotphase.
Active Based Costing befindet sich zum Teil noch in der Pilotphase.

Den Hintergrund der Entwicklung von Activity Based Management sehen die Analysten darin, dass diese Methode ein umfassenderes Bild von Aufwand und Ertrag liefern soll als eine traditionelle Kostenrechnung. Die Anbieter versprechen denn auch Optimierung in verschiedenen Bereichen von Produktmaximierung über Prozessverbesserung bis Kostensteuerung.

Für die Nutzer steht mit 43 Prozent aber die Kostenkontrolle weit oben auf der Liste der faktischen Einsatzgebiete von Activity Based Costing (ABC)-Lösungen. Dabei kombiniert jeder zweite Befragte eine mengenproportionale Methode (Top-down) mit einer ergebnisgesteuerten Bottom-up-Methode.

Ein Fünftel sieht sich noch in der Pilotphase

Je 17 Prozent der Befragten nutzen ABC zu Prozessoptimierung und Produkt-Profitabilität, 14 Prozent setzen es im Rahmen des Customer-Relationship-Management ein.

Insgesamt geben 55 Prozent aller Studienteilnehmer an, in ihrem Unternehmen existiere ABC. Allerdings arbeiten erst 35 Prozent aktiv mit den Lösungen, 20 Prozent sehen sich noch in einer Pilotphase. Weitere 22 Prozent der Studienteilnehmer diskutieren den Einsatz.

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