Cloud-Offensive

QSC-Finanzchefin kündigt schwaches Jahr an

17. Februar 2014
Der Kölner Telekommunikationsdienstleister QSC nimmt für seine Cloud-Offensive ein schwaches Jahr hin.

"2014 wird uns Geld kosten, aber es ist eine Investition in die Zukunft, die wir bewusst in Kauf nehmen", sagte Finanzvorstand Barbara Stolz der "Börsen-Zeitung". Die Aktien reagierten im frühen HandelHandel deutlich negativ: Mit einem Kursabschlag von mehr als vier Prozent auf 3,71 Euro gehörten sie zu den größten
Verlierern im TecDax. Börsianer sprachen von einem vorsichtigen Ton. "Wir reden mit Herstellern und Filialunternehmen unterschiedlichster Branchen. Wir sind im Jahr der InnovationInnovation. Wir testen viel, wir probieren aus, wir sprechen mit vielen," ergänzte Stolz. Alles zu Innovation auf CIO.de Top-Firmen der Branche Handel

Vor zwei Jahren hatte QSC angekündigt, bis 2016 den Umsatz auf bis zu eine Milliarde Euro verdoppeln zu wollen. Zudem soll die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 25 Prozent steigen. "Die Realisierung der Ziele 2016 ist sicher eine Herausforderung", sagte Stolz.

QSC befindet sich seit Jahren in einem Wandel - weg von der Vermietung von DSL-Leitungen hin zum Anbieter von Dienstleistungen. Dabei liegt der Fokus auf Produkten, die über das Internet vertriebenen werden. "Wir haben circa zehn Produkt- oder Lösungsfamilien derzeit, davon sind vier wirklich neu, die sich noch entwickeln müssen. Dazu müssen noch zwei bis drei dazukommen, die große Perspektiven bieten", sagte Stolz. Denkbar sei ein Kooperationspartner. Cloud bedeutet für QSC nicht, Daten in einem RechenzentrumRechenzentrum zu lagern. "Cloud sind für uns wirklich cloudbasierte Produkte, die wir in Echtzeit bereitstellen", sagte Stolz. "Unsere Themen heißen Energieeffizienz und Sicherheit, die Stichworte lauten Home Automation, Smart Grid, Smart Home." (dpa/rs) Alles zu Rechenzentrum auf CIO.de

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