Was Nutzer wollen

Ratgeber IT-Consumerization

16. Februar 2012
Wollen sich Firmen Spitzenpersonal sichern, kommen sie aktuell an Themen wie Privat-IT, die von Mitarbeitern auch für berufliche Zwecke eingesetzt wird, kaum noch vorbei. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, von Beginn an Prozesse zu entwickeln, mit denen die Nutzung privater Hardware oder Web-Dienste nicht mit Unternehmensinteressen in Konflikt gerät.

Facebook, TwitterTwitter, Instant Messenger - für viele Berufstätige ist der ständige Zugriff auf diese Dienste kaum noch wegzudenken. Vor allem Berufseinsteiger, die mit solchen Angeboten aufgewachsen sind, möchten nicht mehr darauf verzichten. Die neue Generation an Arbeitnehmern ist nicht nur fachlich gut ausgebildet. Sie nutzt das Internet und seine Dienstleistungen sowohl als Werkzeug als auch als Kommunikationsmedium. Alles zu Twitter auf CIO.de

Das bringt Firmen den großen Vorteil, dass Themen wie Kollaboration, Digital Presence, Instant Messaging oder Videokonferenzen für die meisten jungen Nutzer bekannte Arbeitsmittel sind und sie von den Vorteilen dieser Technologien nicht mehr großartig überzeugt werden müssen.

Der Nachteil: Diese Mitarbeiter reagieren allergisch, wenn Firmen den Zugriff auf das Web und Online-Dienste ihrer Meinung nach grundlos einschränken. Internet-Zugriff ist diesen Mitarbeitern oftmals sogar wichtiger als Statussymbole - immer wieder belegen Studien, dass Angestellte der "Generation Net" eher auf Firmenwagen verzichten als auf die Verfügbarkeit von Internet-Diensten am Arbeitsplatz.

Das bedeutet aber nicht, dass Arbeitgeber allen Nutzerwünschen zustimmen müssen. Im Gegenteil, sobald der Einsatz von Privat-IT oder der Zugriff auf soziale NetzwerkeNetzwerke die Arbeitsleistung negativ beeinflusst, müssen Grenzen gezogen werden. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

Gute Konzepte verhindern Schatten-IT

Firmen sollten sich bereits jetzt neue Konzepte für den Einsatz privater IT sowie für den Zugriff auf Web-Dienste überlegen, auch wenn sie momentan noch keinen direkten Einsatz privater IT planen. Andernfalls laufen sie Gefahr, dass Nutzer ihre Lieblingsdienste mehr oder weniger offiziell mit in die Firma bringen und dort nutzen. Cloud-Dienste wie Dropbox beispielsweise tauchen nur in den wenigsten IT-Sicherheitslösungen auf, da die Daten über die gleichen Kommunikationswege laufen, die etwa auch Browser für den Zugriff auf das Internet nutzen.