Forrester zu Planung und Vorgehensweise

Ratschläge für die BYOD-Strategie

15. März 2013
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
Als erstes sollte eine Arbeitsgruppe gebildet werden. Dann sollten für mobile Prozesse Business-Szenarien und Teilprozesse identifiziert und priorisiert werden.
Damit CIOs Mobility-Projekte erfolgreich durchführen können, brauchen sie die richtige Strategie meint Forrester-Analyst Ted Schadler.
Damit CIOs Mobility-Projekte erfolgreich durchführen können, brauchen sie die richtige Strategie meint Forrester-Analyst Ted Schadler.
Foto: Forrester Research

Die Anzahl der Mitarbeiter in Unternehmen, die Geschäftsprozesse zu jeder Zeit und an jedem Ort erledigen, stieg von 23 Prozent im Jahr 2011 auf 29 Prozent im Jahr 2012. Diese Anytime-Anywhere-Arbeiter nutzen - je nachdem an welchem Ort sie sich befinden - die unterschiedlichsten Endgeräte, um Arbeitsaufgaben zu erledigen.

Lieber Smartphone und Tablet als Desktop

Am eigenen Arbeitsplatz verwenden 91 Prozent dieser Information Worker zwar immer noch den Desktop, doch 48 Prozent nutzen dort ebenfalls einen Tablet-PC und 64 Prozent ein Smartphone. Das Verhältnis dreht sich um, sobald die Mitarbeiter im Home Office sind oder unterwegs, ob auf Geschäftsreise oder beim Kunden. Nur 43 Prozent der Mitarbeiter arbeiten zuhause am Desktop-PC, 68 Prozent dagegen am Tablet-PC und 69 Prozent mit dem Smartphone.

Das ist ein Ergebnis der Forrester-Umfrage "2013 Mobile Workforce Trends". Der US-Marktforscher befragte dafür weltweit knapp 9800 Information Worker aus Unternehmen in allen Regionen, die mindestens 20 Mitarbeiter beschäftigen. Damit CIOs den Beschäftigten die passenden mobilen Services auf den richtigen Geräten bereitstellen können, müssen sie deren Anforderungen und Vorlieben kennen und daraus die passende Mobility-Strategie entwickeln, schreibt Studienautor Ted Schadler.

Er rät CIOs dazu, im ersten Schritt eine Arbeitsgruppe zu installieren, die sich aus Mitarbeitern der IT-Organisation und der Fachbereiche zusammensetzt, um herauszufinden, welche mobilen Geräte und Anwendungen die Mitarbeiter für die Arbeit wollen und benötigen.