Hamburger IT-Strategietage 2005

Reemtsma-CIO fordert hochflexible Verträge

17. Februar 2005
Von Andreas Schmitz
Vor knapp drei Jahren stieß der Zigarettenkonzern Reemtsma zum britischen Konzern Imperial Tobacco. Fatal nur, dass die IT-Strategien der beiden Unternehmen unterschiedlicher nicht hätten sein können. Während das Mutterhaus dezentral aufgestellt und Asset-orientiert ist, war Reemtsma SAP-zentrisch, zentral aufgestellt und Service-orientiert.

Der CIO der Reemtsma-Holding, Thomas Schmidt-Melchiors, sieht nun in einer gemeinsamen Architektur die Lösung, die "flexibel und bedarfsorientiert“ sein soll. Mit fünf Centers of Excellence hat der Konzern inzwischen seine IT zentralisiert. Imperial hat sich also gewissermaßen den Forderungen des Reemtsma-CIOs gebeugt.

Reemtsma-CIO Schmidt-Melchiors setzt auf adaptives SAP-Outsourcing.
Reemtsma-CIO Schmidt-Melchiors setzt auf adaptives SAP-Outsourcing.

Doch das ist nicht Schmidt-Melchiors größtes Problem, sondern die Anpassung an sich schnell wandelnde Anforderungen. In seinem Vortrag auf den Hamburger IT-Strategietagen nennt er diese Entwicklung "Adaptives SAP-Outsourcing“. Sein Wunsch für die Flexibilität von Vertragswerken mit externen Partnern geht sogar so weit, "ein Stück ERPERP gegen ein Stück CRMCRM“ tauschen zu wollen. SAPSAP sei als Partner bisher nicht durch die größte Flexibilität aufgefallen. Dabei sei gerade das dringend nötig: "Wir wissen nur eins sicher – dass nichts sicher ist“. Alles zu CRM auf CIO.de Alles zu ERP auf CIO.de Alles zu SAP auf CIO.de

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Themen: CRM, ERP und SAP

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