Outsourcing-Strategie

Referenzmodell fürs Provider-Management

19. Januar 2011
Peter Ratzer ist Partner bei Deloitte. Er arbeitet dort seit 1998. Er ist auf die Beratung von CIOs bei der Entwicklung von strategischen Konzepten bis hin zur operativen Umsetzung einzelner Konzeptkomponenten fokussiert.
Beim Outsourcing bleibt die Verantwortung zur Leistungserbringung immer beim auslagernden Unternehmen. Damit ergeben sich wichtige Steuerungsaufgaben. Wie CIOs sie meistern können, erklärt Peter Ratzer von Deloitte.

Auslagerungen sind strategische und langfristige Entscheidungen - der Erfolg bestimmt sich über die gesamte Laufzeit. Provider-Management ist eine geschäftskritische Steuerungsaufgabe: Es verantwortet die taktische und operative Steuerung der Leistungsbeziehung zwischen auslagernder IT-Organisation und dem IT-Provider.

Peter Ratzer ist Partner bei Deloitte.
Peter Ratzer ist Partner bei Deloitte.
Foto: Deloitte Consulting GmbH

Bereits in der Phase der Auslagerungsüberlegungen und später in der Due Diligence sollten die Steuerungsaufgaben eingeplant werden, nicht zuletzt aufgrund der Kosten bei der Business-Case-Betrachtung. Spätestens mit der Auslagerung aber muss das Provider-Management etabliert und handlungsfähig sein.

Die Auslagerungsziele - etwa Steigerung der Servicequalität und/oder Kostenoptimierung - können ohne eine effektive Steuerung der Leistungsbeziehung nicht realisiert werden. Das Provider-Management übernimmt dies bei Kosten, Qualität, Risikomanagement & ComplianceCompliance sowie InnovationInnovation (siehe Abbildung 1 auf der nächsen Seite). Alles zu Compliance auf CIO.de Alles zu Innovation auf CIO.de