Studie

Regulierung kostet Banken Milliarden

11. Dezember 2013
Die strengeren Anforderungen an Banken infolge der Finanzkrise kosten die deutschen Institute Milliarden.

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG beziffert die Kosten der bisherigen Regelungen für die deutschen Geldhäuser auf insgesamt rund 9 Milliarden Euro jährlich. Größter Posten mit etwa 7 Milliarden Euro ist die höhere Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung, wie es in einer am Mittwoch in Frankfurt vorgestellten KPMG-Studie hieß, die gemeinsam mit den Bankenverbänden BdB und VÖB erstellt wurde.

Hinzu kommen die Bankenabgabe sowie Sach- und Personalkosten. An der Studie beteiligten sich 20 Institute, die für etwa 60 Prozent der Bilanzsumme der deutschen Geldhäuser stehen. (dpa/rs)

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