Chips für Ausweise treiben den Markt an

RFID auf der Überholspur

27. Mai 2008
Von Tanja Wolff
Der Gewinn im RFID-Markt wird 2018 fünfmal so hoch sein wie heute. Laut einem Ausblick des Beratungsunternehmens ID Tech Ex wird der gesamte Markt in diesem Jahr eine Größe von 5,29 Milliarden US-Dollar erreichen. 2007 waren es nur 4,39 Milliarden Dollar.
Tags sind die Wachstumstreiber im RFID-Markt.
Tags sind die Wachstumstreiber im RFID-Markt.

Aufgrund der steigenden Nachfrage im TransportTransport und den staatlichen Plänen für Personalausweise mit RFID wird der Markt in diesem Jahr weiter wachsen. So hat China beispielsweise bereits für alle Bürger ID RFID Ausweise ausgestellt. Doch nicht nur mehr Tags werden benötigt. Auf den Einkaufslisten stehen unter anderem Software, Lesegeräte und Labels. Top-Firmen der Branche Transport

Die elektronische Erfassung der Paletten und Kisten im Einzelhandel wird 2008 etwa 325 Millionen RFID-Labels benötigen. Allerdings kann beobachtet werden, dass auch das Interesse außerhalb des Einzelhandels steigt, unter anderem nutzt die britische Handelskette Marks & Spencers mittlerweile mehr als 100 Millionen Tags.

Mehr Kontrolle über Schweine und Schafe

Auch in der Landwirtschaft wird die Technologie häufiger eingesetzt. Nachdem es in immer mehr Gebieten rechtliche Auflagen gibt, werden Tiere, wie Schweine und Schafe, elektronisch überwacht. 2008 ist davon auszugehen, dass in diesem Bereich 90 Millionen Tags gebraucht werden. Insgesamt werden voraussichtlich 2,16 Milliarden Tags verkauft, 2007 waren es 1,74 und 2006 nur 1,02 Milliarden.

Die Untersuchung hat ergeben, dass die Zahl der benötigten Tags in den kommenden zehn Jahren 300 Mal so hoch sein wird. Der Grund: Die Tags werden günstiger und die Infrastruktur wird besser installiert sein.