Mehr als jeder Zweite sieht den Barcode verschwinden

RFID ist vor allem eine Kostenfrage

24. Januar 2007
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Eine Zukunft ohne RFID kann sich nur noch jeder vierte CIO vorstellen. Und während 34 Prozent schon mit der Technologie arbeiten, geben 41 Prozent an, den Einsatz zu planen. Das größte Interesse melden Handel sowie Transport und Logistik an, als wichtigstes Kriterium für den Einsatz gelten die Kosten. Das geht aus einer Studie des Beraters Eurospace hervor.
Kriterien für den Einsatz von RFID
Kriterien für den Einsatz von RFID

Für fast sechs von zehn CIOs (57 Prozent) spielen die Kosten pro Einheit die Hauptrolle beim Einsatz von RFID. Außerdem gelten die Lebensdauer (48 Prozent) und der Speicherplatz auf dem Chip (45 Prozent) als wichtige Kriterien.

Fast jeder dritte Befragte (32 Prozent) will denn auch schnell Ergebnisse sehen und erklärt, die Anschaffung eines RFID-Systems müsse sich innerhalb eines Jahres amortisiert haben. 35 Prozent geben der Technologie eineinhalb Jahre, die restlichen 33 Prozent rechnen erst "längerfristig" damit, dass sich die Investitionskosten decken.

59 Prozent der CIOs erwarten, dass die Produkte durch den RFID-Einsatz günstiger werden.

Eignung von RFID nach Branchen
Eignung von RFID nach Branchen

Auf die Frage, wo RFID besonders viel Sinn macht, nennen 70 Prozent zunächst den Groß- und Einzelhandel. Auf den weiteren Plätzen folgen TransportTransport und Logistik (64 Prozent) vor dem Management von Lieferketten (61 Prozent). Allerdings kann RFID aus Sicht eines CIOs auch ganz andere Funktionen erfüllen: 52 Prozent sehen die Kriminalistik auf Platz vier, gleichrangig mit der Verpackungsindustrie. Top-Firmen der Branche Transport

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