Zulieferer nutzen nicht alle Vorteile der Technologie

RFID senkt Kosten beim Lager-Management

13. April 2005
Von Tanja Wolff
Mit RFID-Tags kann eine achtfache Verbesserung der Angestelltenproduktivität im Lager-Management erreicht werden. Zu diesem Ergebnis kommen der Lösungsanbieter R4 und Intelligent Systems in ihrer gemeinsamen Untersuchung. Mit Hilfe der Technologie könnte die Zeit der Mitarbeiter gespart und damit deutliche Kostensenkungen erzielt werden.
Weniger Lieferausfälle dank RFID.
Weniger Lieferausfälle dank RFID.

In einer ersten Anwendungswelle wurde RFID bei Paletten und Verpackungen eingesetzt. Wal Mart und Tesco gehörten dabei zu den ersten Handelsketten, die ihre Artikel mit den Tags ausstatten. Obwohl diese zurzeit noch sehr teuer sind, wird in der Untersuchung damit gerechnet, dass der Weg für die nächste RFID-Evolution frei ist. Überzeugende Argumente für die Zulieferer sind massive Sprünge in der Leistungsfähigkeit, weniger Schwund von Waren und geringere Lieferschwierigkeiten.

Die Analyse hebt den möglichen Nutzen der RFID-Technologie für den HandelHandel hervor. Mit Hilfe der Tags kann nicht nur Geld und Zeit gespart werden. Zusätzlich reduziert RFID Lieferausfälle um bis zu 60 Prozent. Bei Tesco war beispielsweise die Hälfte der Artikel besser verfügbar. Der Untersuchung zufolge wird mit Hilfe der Technologie auch der Warenschwund um 40 Prozent reduziert, wodurch Milliarden von Dollar gespart werden können. Top-Firmen der Branche Handel

Die Möglichkeit mit RFID-Tags einzelne Produkte aufzuspüren werde von den Händlern zurzeit nicht genutzt. Grund dafür sei, dass die Zulieferer sich noch mit der Einführung der Technologie beschäftigen.

Das Whitepaper "Item Level RFID in the Retail Storefront" zeigt aber auch, dass die Anwendung einer RFID-Infrastruktur nur bei den Zulieferern sinnvoll ist, die auch mit den entsprechenden Problemen kämpfen müssen. Für Pharmazeutika, DVD, Videospiele und CDs beispielsweise würden sich teure RFID-Tags nicht lohnen.

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