Karriere-Tipps für Neueinsteiger

Richtiges Verhalten im neuen Job

26. September 2012
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Eine der größten Herausforderungen für Absolventen ist es, den Kommunikationsstil des Chefs zu verstehen. Wer einige Regeln beherzigt, wird das gut schaffen.

Die größte Herausforderung in einem neuen Job - viele verbinden damit sicherlich die neuen Aufgaben oder das Einfinden ins Team. Doch für Susan Ricker vom Blog der Online-Jobbörse Careerbuilder ist es etwas anderes: der Kommunikationsstil des Chefs. Wer ihn versteht, meistert eine der schwierigsten Aufgaben am Arbeitsplatz. Besonders knifflig ist dies für Absolventen, da sie wenig Erfahrung mitbringen. Ricker gibt Tipps für das richtige Chef-Verständnis.

Ein Tipp für den Start in einen neuen Job: Auf die Kommunikationsgewohnheiten des Chefs achten und eingehen.
Ein Tipp für den Start in einen neuen Job: Auf die Kommunikationsgewohnheiten des Chefs achten und eingehen.
Foto: frank peters - Fotolia.com

Am einfachsten haben es diejenigen, die für einen Vorgesetzten arbeiten, der ihnen klipp und klar sagt, was er von ihnen erwartet. Tut er das nicht, wird es komplizierter. Dann hilft es zum Beispiel, darauf zu achten, welche Wörter der Chef oft nutzt. Sind das verstärkt Adjektive die beschreiben, wie Dinge aussehen, deutet das darauf hin, dass der Vorgesetzte bevorzugt visuell kommuniziert. Auf diese Kommunikationsvorlieben kann man sich als Mitarbeiter einstellen und visuelle Beschreibungen und Präsentationen vorbereiten.

Um den Boss zu beeindrucken, muss man nicht jeden Tag eine glänzende Präsentation halten, das wäre im Alltag überhaupt nicht machbar. Worauf man jedoch täglich achten sollte, sind absolute Verlässlichkeit und Verbindlichkeit. Dazu zählt zum Beispiel, pünktlich zur Arbeit zu kommen und auch bei Meetings nicht zu spät zu erscheinen.

Auf Meetings gut vorbereiten

Auch die gründliche Vorbereitung auf Termine sollte Pflicht sein: Dafür sieht man sich die zugehörige Unterlage an, liest Weiterführendes zum Thema und bringt alle relevanten Materialien in den Termin mit. Während des Meetings sollte man nicht unbeteiligt wirken, sondern sich an der Diskussion beteiligen und relevante Fragen stellen. Auch das Erscheinungsbild spielt eine Rolle, es sollte immer zum Rahmen passen. Experten empfehlen, bei Unsicherheit lieber overdressed als underdressed im Büro zu erscheinen.

Zur Startseite