Blackberry


Brennstoffzellen-Patent

RIM entwickelt Blackberry mit Brennstoffzelle

23. März 2012
Von Denise Bergert
Mit dem Brennstoffzellen-Patent für Smartphones von Elektronik-Hersteller Research in Motion (RIM) könnten schwachbrüstige Akkus schon bald der Vergangenheit angehören.
RIM entwickelt einen Blackberry mit Brennstoffzelle.
RIM entwickelt einen Blackberry mit Brennstoffzelle.
Foto: PictureP. - Fotolia.com

RIM arbeitet an einer neuen Smartphone-Technologie, die von einer Brennstoffzelle angetrieben wird. Das geht zumindest aus einer aktuellen Patent-Anmeldung hervor, die der Konzern beim United States Patent and Trademark Office (USPTO) eingereicht hat.

Mit Hilfe der neuen RIM-Technik könnten SmartphonesSmartphones ihre Energie zukünftig nicht mehr aus herkömmlichen Akkus, sondern aus einer Brennstoffzelle beziehen. Ein entsprechender Tank könnte dem Patent zufolge ebenso in der Smartphone-Hülle Platz finden, wie eine passende Brennstoffzelle, die RIM zwischen der Tastatur und den integrierten Leiterplatten anordnen will. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Die Ablösung der bekannten Akkus durch eine Brennstoffzelle würde einige Vorteile mitbringen. Da die Zelle direkt auf der Platine angebracht werden kann, würde sich so eine Platzersparnis ergeben, die wiederum noch schlankere Smartphone-Designs ermöglichen könnte.

Die Tastatur des Brennstoffzellen-Smartphones will RIM außerdem mit Lüftungsschlitzen versehen, um entstandene Wärme besser ableiten zu können. Der Memory-Effekt würde durch den Einsatz des neuen Konzepts ebenfalls entfallen und längere Akku-Laufzeiten wären möglich. Ob RIMs Patent tatsächlich die Marktreife erreichen wird, bleibt allerdings abzuwarten. (PC-Welt)