Unternehmensberatung

Roland-Berger-Chef Schwenker will die Kosten drücken

16. Oktober 2013
Die Profitabilität der Unternehmensberatung Roland Berger habe mit der massiven Expansion im Ausland nicht Schritt gehalten, berichtet das manager magazin. Zwölf Büros wurden seit 2010 quer über den Globus eröffnet. Internen Berechnungen zufolge sei die Umsatzrendite in dieser Zeit um etwa ein Drittel abgesackt.

"Klar, Wachstum frisst Investitionen", bestätigt Berger-Chef Burkhard Schwenker gegenüber manager magazin die Entwicklung. An der Profitabilität müsse nun "weitergearbeitet" werden. Schwenker wolle mit einem Performance-Programm aus derzeit 15 Einzelmaßnahmen gegensteuern, schreibt das Wirtschaftsblatt. Zudem sollen die Kosten gedrückt werden: unter anderem durch eine neue IT, eine effektivere Personalverteilung und OutsourcingOutsourcing. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Auch das Kundenimage der Beratung, an deren Übernahme zwischenzeitlich große Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Interesse angemeldet hatten, hat mm zufolge gelitten. In einer aktuellen Untersuchung des Bonner Hochschulprofessors Dietmar Fink über den deutschen Beratermarkt, die das Blatt zitiert, sei Berger im Zufriedenheitsranking auf Platz vier abgerutscht; Konkurrent Bain zog vorbei. Auf Platz eins und zwei liegen die Boston Consulting Group und McKinsey. (rs)

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