IFA-Visionen

Samsung will das Haus der Zukunft vernetzen

05. September 2014
Vernetzung ist das große Thema der Messe IFA. Küchengeräte, Fernseher und Lautsprecher sollen mit Smartphones verknüpft werden und so einfacher zu bedienen sein. Für Samsung ist das nur ein erster Schritt.

Samsung sieht vernetzte, modulare Wohnungen als Lösung für die wachsende Bevölkerung in Städten. Auf der Elektronikmesse IFA in Berlin zeichnete Samsung-Chef PK Yoon die Zukunftsvision einer Wohnung, in der sich Wände flexibel verschieben lassen und die mit Hilfe von Sensoren viele Aufgaben automatisch für ihre Bewohner übernimmt. "Technologie muss in die Lebenswelt der Menschen passen, ihre Bedürfnisse erahnen und erfüllen", sagte Yoon. "Die Technologie, die wir heute in unserem Zuhause sehen, ist erst der Anfang."

Auf der IFA präsentieren auch Hausgerätehersteller wie Bosch, Siemens und Miele ihre Ideen für Backöfen und Waschmaschinen, die über Apps gesteuert werden können. Auch die genauere Steuerung von Heizungen ist ein Thema.

Samsung stellt sich ein Zuhause vor, das sich vom Arbeitsplatz zum Schlafzimmer verwandeln lässt. Intelligente Software soll Informationen von Sensoren auswerten und Tipps zum Energiesparen liefern oder an die Einnahme von Medikamenten erinnern. Das südkoreanische Unternehmen arbeite daran, gemeinsame Standards zu entwickeln, sagte Yoon. Diese fehlen bisher, so dass sich Hausgeräte verschiedener Hersteller noch nicht gut verbinden lassen. Geräte von Bosch und Siemens lassen sich bereits wechselseitig nutzen, auch die europäische IndustrieIndustrie denkt über gemeinsame Standards nach. Top-Firmen der Branche Industrie

Die IFA öffnete am Freitag ihre Türen für Besucher. An sechs Messetagen zeigen 1538 Aussteller aus dem In- und Ausland Produkte und Dienstleistungen aus der Elektronikbranche. Viele Unternehmen stellten ihre Neuheiten bereits an den beiden Vortagen Medienvertretern vor. Samsung und Sony präsentierten neue Armbänder mit Internet-Anbindung. Die IFA sieht sich traditionell als Bühne für Neuheiten vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft. (dpa/rs)

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Branche: Industrie

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