SM-V700

Samsung will zur IFA eine Computeruhr vorstellen

19. August 2013
Im Wettlauf der Smartphone-Riesen um das Geschäft mit Computer-Uhren kann sich Samsung wohl einen frühen Vorsprung sichern. Eine Galaxy-Uhr soll nach jüngsten Berichten schon Anfang September gezeigt werden.

Samsung will zur Funkausstellung IFA in Berlin laut einem Medienbericht eine Computer-Uhr präsentieren. Über die Smartwatch mit dem Namen Galaxy Gear werde man telefonieren, E-Mails abrufen und im Internet surfen können, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Freitag. Das Gerät solle mit dem Google-Betriebssystem AndroidAndroid laufen und am 4. September vorgestellt werden, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Alles zu Android auf CIO.de

Die Uhr mit dem dem offiziellen Modellnamen "SM-V700" werde als Zusatz zu Samsungs Galaxy-Smartphones funktionieren, berichtete das Blog "SamMobile". Bei Bloomberg hieß es, Galaxy Gear werde entgegen früheren Gerüchten keinen biegsamen Bildschirm haben - aber Samsung arbeite weiter daran. Nach bisherigen Informationen will der südkoreanische Konzern in Berlin auch die nächste Generation seines Geräts Galaxy Note vorstellen, dass die Nische zwischen Smartphone und Tablet ausfüllt.

Computer-Uhren, Fitness-Tracker wie das Nike Fuelband und andere tragbare Mini-Geräte gelten als das nächste große Wachstumsfeld der Tech-Industrie nach dem Smartphone-Boom. Laut Medienberichten soll auch AppleApple intensiv an einer Datenuhr arbeiten, der Konzern sicherte sich bereits in mehreren Ländern den Markennamen iWatch. Offiziell gab es bisher nur Andeutungen. So sagte Konzernchef Tim Cook, dass Geräte am Handgelenk ein interessantes Feld seien. GoogleGoogle experimentiert unterdessen mit der Computer-Brille Google Glass, die bisher ausgewählte Testnutzer in den USA erhielten. Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de

Auf dem Markt sind bereits mehrere Daten-Uhren kleinerer Anbieter, die einige Funktionen von SmartphonesSmartphones übernehmen können, wie zum Beispiel "Pebble" aus den USA oder die italienische "i'm Watch". Sie haben jedoch meist einen eingeschränkten Funktionsumfang, weil sie nicht zu allen Smartphone-Diensten Zugang bekommen und ihre Entwickler nicht von den technologischen Möglichkeiten der großen Konzerne profitieren können. Samsung ist mit seiner Galaxy-Reihe der mit Abstand größte Smartphone-Hersteller und kann damit zahlreiche potenzielle Nutzer ansprechen. (dpa/rs) Alles zu Smartphones auf CIO.de