Urlaub, Sonne, Strand und Meer

Sand im Smartphone

Schreibt und bearbeitet Karrierethemen - in der Digitalredaktion von COMPUTERWOCHE, CIO-Magazin, ChannelPartner und Tecchannel. Ihre Schwerpunkte sind IT-Arbeitsmarkt, Recruiting, Freiberufler, Aus- und Weiterbildung, IT-Gehälter, Work-Life-Balance, Employer Branding, Führung und und und.  Wenn sie nicht gerade Projekte wie den "CIO des Jahres" betreut. Hofft auf mehr Frauen in der IT.
Neben Handy, iPod und Tablet gehört für viele auch das Notebook zum Reisegepäck. Gut zu wissen, wie man die Geräte vor Wind, Wasser und Sand schützt.
Am Strand lauert Gefahr für Handys: Sand und Wasser schaden den Geräten.
Am Strand lauert Gefahr für Handys: Sand und Wasser schaden den Geräten.
Foto: Maxim Malevich - Fotolia.com

Ohne Handy geht heutzutage gar nichts mehr. Und Urlaub schon gar nicht. Elektronische Geräte gehören daher für viele Urlauber zum Standardreisegepäck. Aber nicht nur kleine Devices wie SmartphonesSmartphones, iPods oder TabletsTablets werden eingepackt, auch Laptops finden ihren Weg in die Koffer. Das gilt vor allem für Manager, die nicht von der Arbeit lassen können. Alles zu Smartphones auf CIO.de Alles zu Tablets auf CIO.de

Aber auch andere Urlauber wollen in der Ferienzeit mit Freunden und Familie zuhause in Kontakt bleiben, Nachrichten verfolgen, Urlaubsbilder speichern oder mal eine Runde ‚zocken’.

Leider überstehen die Geräte den Urlaub nicht immer so erholt wie ihre Besitzer. Sand in der Tastatur oder im Gehäuse, gebrochenes Display, Überhitzung oder Kabelbruch sind nur ein paar der häufig auftretenden Probleme von Smartphones, iPads und vor allem Laptops, die mit auf Reisen gehen durften. Wer seine mobilen Geräte wieder heil nach Hause bringen möchte, der sollte folgende Tipps beachten:

1. Sicherer Transport

Mobile Rechner gehören in eine spezielle Laptoptasche, die das Gerät vor Staub und Kratzern schützt. Das Kabel sollte nicht zu stark geknickt werden, um einen Kabelbruch zu vermeiden. Im Koffer sollten außerdem keine schweren oder eckigen Gegenstände auf das Gerät drücken, sonst droht ein Display-Bruch. Am besten nimmt man das Gerät mit ins Handgepäck. Bei den meisten Fluggesellschaften ist ein Laptop auch zusätzlich zum regulären Handgepäckstück erlaubt.

2. Der Strand ist tabu

Der Strand ist kein geeigneter Ort für Elektrogeräte. Sand setzt sich leicht in der Tastatur und anderen Öffnungen fest und ist kaum noch zu entfernen. So können einzelne Tasten blockiert werden. Das CD-Laufwerk kann sogar so beschädigt werden, dass CDs beim Abspielen Kratzer bekommen.
Und wenn es absolut nicht ohne Laptop geht? Dann sollte man die Tastatur und alle anderen Öffnungen beispielsweise durch Abkleben versiegeln, rät Oliver Gottlob, verantwortlich für den technischen Service bei ATELCO Computer. „Zusätzlich kann eine externe Gummitastatur verwendet werden, denn diese ist nahezu unverwüstlich.“

3. Ab in die Tüte

Auch in Smartphones, Handys und Tablets kann sich Sand festsetzen oder die Displays verkratzen. Das gilt ganz besonders für Klapp- und Schiebehandys. Diese Geräte lassen sich durch spezielle Plastikhüllen schützen, die im Fachhandel erhältlich sind. Oder Sie verwenden eine luftdicht verschließbare, durchsichtige Plastiktüte. Beide schützen nicht nur vor Sand, sondern erlauben eine Bedienung des Gerätes durch das Plastikmaterial hindurch. Das Handy muss also bestenfalls nie aus der Hülle genommen werden.

Sollte dennoch Sand ins Gerät kommen, können Sie die Körnchen mit einem feinen Bürstchen oder Pinsel vorsichtig entfernen.

4. Schattennutzer

Mobile Geräte dürfen nicht zu hohen Temperaturen ausgesetzt sein, Hitze schadet den Geräten, insbesondere den Akkus. Daher gilt: Die Devices nicht in der Sonne nutzen, nicht in der prallen Mittagshitze oder im überhitzten Auto liegen lassen. Suchen Sie sich lieber ein schattiges Plätzchen oder besser noch: Lassen Sie zumindest den Laptop im Safe im Hotelzimmer.

5. Achtung Wasser

Auch Wasserspritzer an Strand oder Swimmingpool sind eine Gefahr für mobile Geräte. Besonders Salzwasser sollte vermieden werden, da Ablagerungen entstehen, die Korrosionen verusachen können. Wird das Handy beispielsweise trotzdem nass, dann entfernen Sie umgehend den Akku und lassen ihn an der Luft trocknen.

6. Ab zum Doktor

Und wenn es doch zu Schäden kommt, lohnt sich der Weg zu einem Reparaturdienst, um Schlimmeres zu vermeiden. Beschädigte Teile können so ausgetauscht oder gereinigt werden. Falls das nicht möglich ist, können die Experten zumindest wichtige Daten sichern. Reparaturdienste finden Sie beispielsweise bei www.reparado.de.

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