Bill McDermott

SAP-Chef rechnet nicht mit Salesforce-Übernahme durch Microsoft oder IBM

20. Mai 2015
SAP-Chef Bill McDermott rechnet nicht mit einer Übernahme des CRM-Marktbegleiters Salesforce.com durch einen großen Konkurrenten.

In den vergangenen Wochen war spekuliert worden, dass der kalifornische Hersteller von Vertriebssoftware durch große US-Konzerne wie MicrosoftMicrosoft oder IBMIBM übernommen werden könnte. "Ich erwarte das überhaupt nicht", sagte McDermott vor der Hauptversammlung des deutschen Dax-Konzerns am Mittwoch in Mannheim. Grund sei die hohe Marktkapitalisierung von Salesforce.com. "Wenn man das größere, übernehmende Unternehmen ist, dann muss man ein höheres Wachstum unterstellen, um einen solch hohen Preis zu rechtfertigen", sagte er. Alles zu IBM auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

SAP-Chef Bill McDermott
SAP-Chef Bill McDermott
Foto: SAP

SAPSAP selbst hatte ein Interesse an dem größten Rivalen im sogenannten Cloud-Geschäft - Mietsoftware über das Internet - scharf zurückgewiesen. Salesforce.com ist die Nummer eins in dem wachsenden Markt und hat eine Marktkapitalisierung von aktuell knapp 48 Milliarden US-Dollar (43,3 Milliarden Euro)- schreibt aber nach wie vor Verluste. Das Wachstum des Anbieters von Software zur Vertriebssteuerung hatte sich zuletzt etwas abgeschwächt; Medienberichten zufolge sondiert das Unternehmen Angebote für eine Übernahme. (dpa/tc) Alles zu SAP auf CIO.de

Links zum Artikel

Themen: IBM, Microsoft und SAP

Kommentare zum Artikel

comments powered by Disqus
Zur Startseite